Leser melden sich

Groß, lang und rubinrot: Weitere Riesen-Raupe gesichtet - diesmal mit Video

Groß, sehr lang und rubinrot: Ein Leser aus Halver hat der Redaktion ein Foto und Video dieser Riesen-Raupe zukommen lassen. Kein Totenkopfschwärmer, aber trotzdem ein außergewöhnliches Exemplar.
+
Groß, sehr lang und rubinrot: Ein Leser aus Halver hat der Redaktion ein Foto und Video dieser Riesen-Raupe zukommen lassen. Kein Totenkopfschwärmer, aber trotzdem ein außergewöhnliches Exemplar.

Die Entdeckung der Riesen-Raupe eines Totenkopfschwärmers wird offenbar weit über die Grenzen des Sauerlandes hinaus mit großem Interesse verfolgt. Weitere Leser melden sich und berichten uns, dass sie ebenfalls Riesen-Raupen gesichtet haben. Jetzt gibt es sogar ein Video.

  • Die Entdeckung einer Raupe des Totenkopfschwärmers hat im Sauerland und darüber hinaus für Aufsehen gesorgt.
  • Nicht nur im Sauerland sondern auch in der Eifel ist sie schon aufgetaucht.
  • Jetzt melden sich immer mehr Leser und berichten über Riesen-Raupen.

Plettenberg/Halver/Soest - "Mindestens zehn Zentimeter lang... Die Monsterraupe", kommentiert Hans Peter Clever aus Halver in dem Video, in dem eine Riesen-Raupe über den Kies eines Radweges am Steinhuder Meer kriecht.

Sie trägt nicht das V-förmige Muster wie die vorherigen Funde, die uns gemeldet worden sind, stattdessen glänzt sie rubinrot. Es handelt sich mutmaßlich nicht um die Raupe eines Totenkopfschwärmers, aber fasziniert war Hans Peter Clever angesichts der Größe allemal. „Das ist schon ein Hammer“, sagt der Halveraner und ergänzt: "Ich habe so etwas noch nie gesehen, dabei bin ich schon etwas betagter."

Weitere Riesen-Raupe gesichtet: Ähnlichkeit mit Totenkopfschwärmer bei der Verpuppung

Eine ganz ähnliche Farbe wie die Riesen-Raupe von Hans Peter Clever bekommt aber auch der Totenkopfschwärmer in seiner Entwicklung zum Schmetterling – und zwar bei der Verpuppung. Als Raupe tritt das Insekt dagegen meistens in der Farbe gelb-grün auf – so wie kürzlich in Plettenberg oder bei einem Fund in der Eifel.

An einem ganz anderen Fundort entdeckte derweil Natalia Sagel aus Soest eine Raupe, von der sie glaubt, dass es sich um das Vorstadium eines Totenkopfschwärmers handeln könnte. Sie kam ihr zumindest sehr bekannt vor. 

Baby-Totenkopfschwärmer in Soest entdeckt

"Ich habe genau so eine Raupe am Samstag, den 12.9.2020 zuhause auf meinem Schuh entdeckt", schreibt sie, nachdem sie im Internet auf das Bild der Totenkopfschwärmer-Raupe aus Plettenberg gestoßen ist. Die Raupe aus dem Schuh sei zwar nicht so groß gewesen, etwa zwei Zentimeter lang, hatte aber auch ein kleines Schwänzchen.

"Ich habe die Raupe dann auf die Wiese vor dem Haus gebracht", schreibt Natalia Sagel, die nach dieser Rettungsaktion auch die betroffenen Schuhe wieder verwenden konnte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare