Ab sofort erhältlich

Testpass für Corona-Schnelltests im Umlauf: So funktioniert es

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Die Beteiligten präsentieren den neuen Plettenberger Schnelltestpass (von links): Moritz Marl (Ifam), Matthias Steinhoff (Stadtverwaltung), Sylvia Eick (Kultour Gmbh) und Peter Krieger (DRK).

Ab sofort sind in Plettenberg Corona-Testpässe erhältlich. Schon vor rund zwei Wochen hatte die Kultour GmbH die Heftchen angekündigt, nun sind sie im Umlauf. Was es damit auf sich hat.

Plettenberg - Nachfolgend die wichtigsten Fragen und Antworten zum Corona-Tetspass aus Plettenberg im Überblick.

Wozu wird der Testpass genutzt?

Man kann sich den Testpass vorstellen wie das gedruckte Bonusheft des Zahnarztes oder eine Stempelkarte beim Bäcker – mit dem Unterschied, dass es hier um Corona-Schnelltests geht. Wer einen Test an einer staatlich anerkannten Stelle durchführt, der bekommt diesen nun auf Wunsch in seinem Testpass eingetragen.

Welche Vorteile soll das bringen?

Die Macher nennen gleich mehrere Vorteile: Die Ergebnisse werden gebündelt, man habe immer das aktuelle Schnelltest-Zertifikat zur Hand und muss nicht mehr mit unterschiedlichen oder schon abgelaufenen Zetteln hantieren. Zudem sorge der Testpass für einen einheitlichen Auftritt in Plettenberg.

Wo wird der Testpass ausgegeben?

Nur bei teilnehmenden Plettenberger Hausärzten und an den Teststationen des Instituts für Arbeitsmedizin (Ifam) am Aquamagis und an der Teststelle des Roten Kreuzes (DRK) auf der Ratsschelle.

Wie viele Exemplare sind gedruckt worden?

3000 Stück. Die ersten Testpässe werden bereits seit Montag ausgegeben und sind daher schon im Umlauf.

Wer hat den Testpass hergestellt?

Der Testpass ist durch ein Zusammenwirken der Plettenberger Teststations-Betreiber Ifam und DRK, der Kultour GmbH, die die Gestaltung übernommen hat, und der Stadt Plettenberg, die die Druckkosten übernommen hat, entstanden.

Wird der Testpass als Testbescheinigung überall in Plettenberg anerkannt?

Ja, zumindest soll er das. Ebenso wie auf den bisherigen Testbescheinigungen werden die Ergebnisse im Testpass mit Stempel und Unterschrift der Teststelle vermerkt und sind daher zum Beispiel beim Friseurbesuch genauso legitim wie die bisherigen Zettel.

Können in dem Testpass auch selbstdurchgeführte Corona-Selbsttests eingetragen werden?

Nein. Ausschließlich die Stempel von staatlich anerkannten Teststellen und Medizinern sind nach durchgeführten Schnelltests erlaubt und legitim.

Jetzt, wo es eine gedruckte Lösung gibt – wie sieht es aus mit digitalen Möglichkeiten, um Testergebnisse vorzuzeigen?

„Wir sind da in Gesprächen“, berichtet Sylvia Eick von der Kultour GmbH, die sich zum Beispiel auch schon mit dem Entwickler der Anwendung Covcheck aus Herscheid ausgetauscht hat. Analog und digital – „wir arbeiten da in beide Richtungen“, sagt Sylvia Eick.

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