Straßen nach Innenstadt-Ausbau nur provisorisch geflickt

Glasfaser: Dieser Bereich wird als nächstes ausgebaut

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Der Internet-Ausbau mit Glasfaserkabeln in der Fußgängerzone geht voran.

Plettenberg – Der Glasfaserausbau läuft. Das Wetter spielt mit. Und die Arbeiten liegen im geplanten Zeitrahmen, erklärt Ralf Engstfeld von der Telekom. Die wichtigsten Punkte.

Nächster Schwerpunkt

Als nächstes ist geplant, den Bereich Böddinghausen auszubauen, sagt Engstfeld. Zuletzt waren Baustellen vermehrt in den Bereichen Kersmecke und Holthausen zu sehen. Grundsätzlich wird in großen Teilen von Plettenberg auf einmal ausgebaut, weshalb es immer wieder zu zwischenzeitlichen Straßensperrungen kommen kann.

Innenstadt

Das hohe Ausbau-Tempo hinterlässt Spuren. Vor allem in der Innenstadt ist gut zu erkennen, wo die Glasfaserkabel liegen. Herausgenommen wurden so zum Beispiel Pflastersteine, die anschließend durch einen Asphaltstreifen ersetzt wurden. Der ursprüngliche Zustand wird nicht wiederhergestellt. Aber das ist auch gar nicht gewollt, da die Innenstadt zur Jahresmitte saniert werden soll. In Absprache mit dem Tiefbauamt „wurde deshalb diese Ausbauvariante abgestimmt“, erklärt Engstfeld.

Kanten

Noch nicht ideal abgeschlossen sind die Ausbauarbeiten an mehreren Stellen in der Stadt. Vereinzelt gibt es noch Kanten, die vor allem Rollatorfahrer vor Probleme stellten. Leser berichteten unter anderem auf der Weide von solchen Kanten. Engstfeld: „Selbstverständlich wird die Oberfläche nach dem Ausbau zeitnah ohne Kanten wieder-hergestellt.“

Bauüberwachung

Bauamtsleiter Sebastian Jülich erklärte auf Anfrage in der letzten Ratssitzung, dass man mit der Qualität der Ausbauarbeiten im Stadtgebiet nicht überall zufrieden sei. „Es wäre schön, wenn die Telekom bei der Überwachung der Baustellen in Plettenberg den gleichen Elan an den Tag legen würde wie beim Anwerben der Glasfaserkunden“, sagte Jülich.

Zeitplan

Der sieht vor, dass bis spätestens zum ersten Quartal 2020 alle angemeldeten 1 750 Glasfaser-Kunden am Netz sein sollen. Die Telekom lässt die Rohre für die Glasfaserkabel übrigens überall im Ausbaugebiet bis mindestens an die Grundstücksgrenzen verlegen, sodass nach dem Ausbau knapp 7 000 Haushalte erschlossen werden können. „Nachzügler“ können sich so ab dem zweiten Quartal 2020 ebenfalls Glasfaser direkt bis ins Haus verlegen lassen.

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