Wassertechnik-Tanks schweben per Kran in die Innenstadt

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Ein 180 Tonnen-Autokran der Firma Dunkel, der von Sebastian Dunkel bedient wurde und eine Hauptarmlänge von 62 Metern hat, hievte die Technik- und Wassertanks an den gewünschten Platz.

[update]Im Zuge der Innenstadtsanierung in Plettenberg gab es zwei Reizthemen, die die Bevölkerung gespalten haben: die Bäume und die Wasserspiele.

Plettenberg - Während das Thema Bäume mittlerweile so gut wie durch ist, entbrannten um die Wasserspiele große Diskussionen, denn die Kommunalpolitiker waren selbst lange Zeit nicht einig über den bestmöglichen Standort. Seit Dienstag ist unübersehbar, wo im nächsten Jahr mit Wasser gespielt werden kann. Ein 100-Tonnen-Schwerlastkran und ein Tieflader brachten am frühen Morgen zwei gewaltige Technikschächte an ihre vorgesehene Position, die manch einen Betrachter an den Bau einer U-Bahnstation erinnerten. 

Der riesige Wasser- und Technikschacht am Alten Markt erinnert ein wenig an eine U-Bahnstation, dabei geht es hier eigentlich nur um Wasserspiele. Die Aufstellung erfolgte am frühen Morgen per Schwerlastkran.

Das Exemplar am Alten Markt, das die Größe einer Autogarage hat, soll knapp 30 Tonnen wiegen und wurde passgenau vom Kranführer in der Baugrube abgesetzt. Am Nachmittag waren die Mitarbeiter der Firma Boymann bereits damit beschäftigt, den Schacht seitlich zu verfüllen. Während die pinkfarbene Öffnung den Wassertank beinhaltet, der die Wasserspiele versorgt, sitzt unter der zweiten Öffnung die gesamte Filter- und Pumpentechnik. Angesichts der Dimensionen der beiden Technikschächte und der aufwändigen Anlieferung dürfte in der Bevölkerung nun deutlich geworden sein, dass die Stadtverwaltung hier keine Billiglösung gesucht hat. 

Otto Maloche hat es umgehauen..

Wie wir im  letzten Jahr berichteten, kostet der in Zukunft begehbare und ebenerdige Vier-Täler-Brunnen rund 245 000 Euro. Das Fontänenfeld am Stephansdachstuhl schlägt mit rund 270 000 Euro inklusive der Bodenbeläge zu Buche. Für beide Anlagen zusammen rechnet man jährlich mit rund 20 00 Euro an Betriebskosten. Weiterhin geplant ist laut Ratsbeschluss im Dezember 2019 ein Fontänenfeld am Maiplatz und ein Fontänenhüpfer vor dem ehemaligen Eiscafé Tonesi. Während die Kosten am Maiplatz (Baubeginn voraussichtlich 2022) bei rund 250 000 Euro liegen, sind es vor dem Eiscafé in der Fußgängerzone nur 33 000 Euro. Die jährlichen Betriebskosten liegen hier zusammen bei knapp 18 000 Euro. 

Knapp 800 00 Euro für Wassertechnik

Alles in allem investiert die Stadt Plettenberg demnach in den nächsten Jahren knapp 800 000 Euro in Wasserspielfelder, die die Fußgängerzone aufwerten sollen.

Auch im Bereich des ehemaligen Vier-Täler-Brunnens wurde gestern die Technik angeliefert.

 Was die Pflasterarbeiten angeht, wird derzeit in der Schlossergasse gearbeitet. Die Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Kabelschutzrohren für die Stromversorgung der Wassertechnik Am Obertor sind dort weitgehend abgeschlossen. Die Erdarbeiten Am Obertor sind rechtsseitig (Blickrichtung Maiplatz) fertiggestellt. Auch hier kann schon bald mit den abschließenden Pflasterarbeiten begonnen werden.

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