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Wo gehen wir heute wandern? Die besten Wanderziele in Plettenberg und der Region

Oestertalsperre Plettenberg Wanderstrecke
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Die rund 5,5 Kilometer lange Wanderstrecke rund um die Oestertalsperre ist für Plettenberger längst kein Geheimtipp mehr.

Haben Sie mal wieder Lust, wandern zu gehen, wollen aber nicht immer den gleichen Weg gehen? Dann haben wir hier die Tipps eines Expertin für die besten Wanderziele in Plettenberg und der Region.

Plettenberg - Mögliche Strecken, die auch einsteigerfreundlich sind, gibt es genug. Wir haben Margit Witt, Pressewartin bei der SGV-Abteilung Eiringhausen, nach ihren Empfehlungen gefragt.

„Wir haben viele kleinere und größere Strecken, aber durch die Abholzung in den Wäldern ist es etwas komplizierter geworden“, sagt sie. Nicht alle Rundwege sind komplett zugänglich, zum Teil fehlen die Wanderzeichen. Sie empfiehlt in Plettenberg drei Strecken, nämlich im Bommecketal, an der Ruine Schwarzenberg und an der Oestertalsperre, die auch im Internetauftritt des SGV gut beschrieben sind. „Diese Strecken sind alle sehr gut begehbar“, versichert Witt.

Wanderziel Nummer 1 in Plettenberg und Umgebung: das Bommecketal

Die Route durch das Bommecketal ist 4,5 Kilometer lang und beginnt am Parkplatz des Freizeitbades Aquamagis in Böddinghausen und folgt dem Wanderzeichen U, wobei der Einstieg allerdings nicht gekennzeichnet ist, sondern erst ab der Straße Im Maisel.

Die Wanderstrecke mit einer Steigung von 6,2 und einem Gefälle von 8 Prozent führt durch das seit 1985 unter Naturschutz stehende Flusstal mit tiefen Einschnitten und Wasserfällen. Hunderte Käferarten und viele Reptilien- und Amphibienarten sind dort nachgewiesen.

Wanderziel Nummer 2 in Plettenberg und Umgebung: Engelbertstuhl

Auch die Strecke zur Ruine Schwarzenberg und dem Aussichtspunkt Engelbertstuhl kann Margit Witt empfehlen. Steigung und Gefälle auf der sechs Kilometer langen Strecke betragen maximal elf Prozent. Der SGV weist allerdings darauf hin, dass der Weg zum Engelbertstuhl bei Nässe sehr rutschig sein kann. Ausgangspunkt ist die Alte Dorfschule in Pasel.

Der Weg folgt erst den Wanderzeichen A1 zum Alten Forsthaus und von dort über den Wanderweg Z zur Ruine. Der Rückweg führt dann wieder über A1, der dann auf den X18 trifft. Da der X-Weg nach 1,3 Kilometern ab einer Kreuzung schlecht begehbar ist, wird empfohlen, dem A1- beziehungsweise P-Weg zu folgen bis zu einem Wirtschaftsweg parallel zur Lenne. Ab dort führt ein nicht gekennzeichneter Weg über 300 Meter zurück zum X-Weg, der die Wanderer dann schließlich über eine kleine Brücke zurück nach Pasel führt.

Wanderziel Nummer 3 in Plettenberg und Umgebung: Oestertalsperre

Eine weitere zu empfehlende Strecke befindet sich an der Oestertalsperre. Sie ist 5,5 Kilometer lang, hat eine maximale Steigung von 14 und ein maximales Gefälle von 13 Prozent. Vom Parkplatz an der Staumauer geht es – dem Kennzeichen A1 folgend – zunächst über die Mauer und dann nach rechts entlang der Oestertalsperre. Etwa 170 Meter hinter der DLRG-Wachstation geht es nach links bergauf.

Nach etwa einem Kilometer zweigt vom A1 ein gut ausgebauter, allerdings nicht gekennzeichneter Weg ab, der zum Naturdenkmal Hohe Steine führt. Die Felsformation ist der Rest eines Alt-Vulkans. 300 Meter nach den Hohen Steinen trifft der Weg wieder auf den A1 und führt zurück zum Ausgangspunkt.

Auch jenseits der Stadtgrenzen gibt es zahlreiche Wanderstrecken, von denen der SGV Eiringhausen mehrere empfehlen kann.

Wanderziel Nummer 4 in Plettenberg und Umgebung: „Kultour“-Rundweg

Einer davon ist der sieben Kilometer lange „Kultour“-Rundweg in Drolshagen, der direkt am Wanderparkplatz Kalberschnacke am Listersee beginnt. Auf dem Weg gibt es mehr als 25 Objekte und Skulpturen zu entdecken, die fast ausschließlich aus Naturmaterialien gestaltet sind. 2018 belegte die „Kultour“ beim Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg“ den vierten Platz.

Wanderziel Nummer 5 in Plettenberg und Umgebung: Balver Höhle

Ein mit 14,4 Kilometern etwas längerer Rundwanderweg nimmt in Balve seinen Ausgang am Parkplatz an der Balver Höhle. Von dort geht es zur historischen Luisenhütte im Ortsteil Wocklum. Von dort führt der Weg über Mellen und die Melscheder Mühle zum Schloss Melschede und zum Sportplatz Beckum, bevor es durch das Orlebachtal zum Schloss Wocklum und zurück zum Ausgangspunkt geht.

Wanderziel Nummer 6 in Plettenberg und Umgebung: Hexenteich

Eine mit 14,3 Kilometern fast genauso lange Strecke empfiehlt Margit Witt am Hexenteich in Menden, der am gleichnamigen Parkplatz am Oesberner Weg startet. Während der idyllische Hexenteich selbst schnell umrundet ist, dauert es länger, wenn man dem angrenzenden Trimm-Dich-Pfad folgt. Rund um den Teich stehen mehrere Baumskulpturen, bei denen es sich um Schnitzwerke des serbischen Künstlers Mile Prerad handelt. Bei dieser mittelschweren Wanderung sind eine gute Grundkondition und Trittsicherheit erforderlich.

Wanderziel Nummer 7 in Plettenberg und Umgebung: Felsenmeer

Ein weiterer sehenswerter Wanderort für Familien ist laut Witt auch das Felsenmeer bei Hemer. Startpunkt ist der Parkplatz an der Deilinghofer Straße. Die bizarren Felsformationen des Naturschutzgebietes sind beispielsweise auch mit einem Kinderwagen zugänglich, denn durch den Bau eines Stegs, einer Brücke und einer Aussichtsplattform können Besucher das Felsenmeer von oben betrachten.

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