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Super-Sommer-Samstag: Plettenberger genießen die Oestertalsperre

Christina Trapp (re.) und Elina Marquardt (2. v. re.) mit Luis, Alejandra, Jamain und Jayden.
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Kamen zum Baden an die Oester: Christina Trapp (re.) und Elina Marquardt (2. v. re.) mit Luis, Alejandra, Jamain und Jayden.

Endlich richtig Sonne! Am Wochenende kletterte das Thermometer immer wieder in Richtung 30 Grad. Da war Abkühlung gefragt. Die gab es an — oder viel mehr in — der Oestertalsperre.

Plettenberg – Jung und Alt zog es an die Sperre, quasi als Ersatz zum Freibad. Weder Aquamagis noch Herscheider Freibad haben derzeit offen. Parkplätze an der Staumauer waren schon am frühen Samstagnachmittag (19. Juni) kaum welche zu bekommen. Viele parkten am Straßenrand.

Ordentlich voll ist aktuell auch die Talsperre selbst. Der steinige Strand ist größtenteils unter Wasser. Viele Gäste hatten es sich am Wochenende hinter dem Fuß- und Radweg zwischen Bäumen gemütlich gemacht — wie zum Beispiel Eric Pajonk, der mit Papa Jan und Oma Manuela auf einer Decke saß. „Sonst haben wir immer schön am Wasser gesessen”, erzählt Jan Pajonk, dass sie öfter zur Talsperre kommen. „Dafür gibt es jetzt viel Schatten.“ Eric freute sich: „Ich übe heute schwimmen.“

Genossen den Tag an der Talsperre: Jan Pajonk (li.) mit Sohn Eric und dessen Großmutter, Manuela Pajonk.

Auf dem Wasser herrschte reges Treiben. Mehrere Stand-Up-Paddle-Boards waren unterwegs. Angesagt waren auch Luftmatratzen oder aufblasbare Ringe. Letztere hatten Christina Trapp und Elina Marquardt mitgebracht, die mit Luis, Alejandra, Jamain und Jayden im Wasser waren. „Wir haben einen schönen Platz entdeckt”, so Marquardt auf Höhe des DLRG-Häuschens.

Erfrischend war die Talsperre nicht nur für Menschen. Gar nicht genug bekommen konnte Hündin Josie, die immer wieder einen Stock aus dem kühlen Nass holte. „Sie wird nicht müde“, erzählte Beatrix Moewes über den Hund aus ihrer Familie. Für sie sei es der erste Badeausflug in diesem Jahr gewesen. „Das ist zum Genießen.“

Beatrix Moewes war mit Hündin Josie auf den Wegen entlang der Oester unterwegs.

Die Bäume entlang der Talsperre spenden Schatten — das nutzten Fahrradfahrer und Spaziergänger. Zwei von ihnen fanden: „Hier können wir richtig gut abschalten. Wir kommen fast jedes Wochenende her.” Zu sehen waren am Ufer auch einige Angler.

Betrieb herrschte im Restaurant Zur Oestertalsperre an der Staumauer. Ohne Test oder entsprechenden Nachweis können Gäste entspannt drinnen und draußen sitzen. Guter Besuch an der Oestertalsperre heiße allerdings nicht gleich gutes Geschäft, so Inhaber Frank Standhaft. „Die Badegäste kehren nur selten ein.“ Dafür würden einige Parkplätze und Toiletten des Lokals nutzen. Denn an der Oestertalsperre gibt es keine öffentlichen Toiletten.

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