Amerikanische Plattform rechnet mit Verkauf

Sucht Lynn Tilton Käufer für Dura?

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Plettenberg - Laut der Online-Plattform „Bloomberg“ überlegt Lynn Tilton, Chefin von Dura Automotive Systems, das Unternehmen zu verkaufen. In dem von Bloomberg veröffentlichten Artikel heißt es, die Finanzinvestorin arbeite mit Jefferies Financial Group Inc. zusammen, um Käufer für den Autoteilehersteller Dura Automotive Systems zu suchen.

Dura, im Besitz von Tiltons Unternehmen Patriarch Partners, könnte laut des Artikels etwa eine Milliarde Dollar einbringen. Das Unternehmen Jefferies bereite laut Bloomberg Dura auf eine Auktion vor, die das Interesse von „Private-Equity-Firmen“ und anderen Automobilzulieferern wecken solle. 

Eine Stellungnahme von Jefferies dazu sei abgelehnt worden und Vertreter von Dura und Patriarch hätten auf die Anfragen nicht reagiert.

Dura komme auf den Markt, nachdem Tilton im Mai einen Rechtsstreit mit dem Rentenversicherer MBIA Inc. abgeschlossen habe. Bloomberg schreibt zudem, dass Tilton sich laut Gerichtsdokumenten bereit erkläre, für mindestens 15 Monate als Leiter des Fonds zurückzutreten. 

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Sie könne ihre Position erst wieder einnehmen, wenn sie MBIA und anderen Gläubigern Erlöse aus dem Verkauf oder der Refinanzierung einiger ihrer Unternehmen zurückzahlen könne. 

Patriarch habe Dura 2010 für 125 Millionen Dollar erworben. Man würde nun einen jährlichen Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation von etwa 90 Millionen US-Dollar erwirtschaften, heißt es laut der Quelle von Bloomberg.

Lynn Tilton will den Dura-Standort in Plettenberg am 30. April 2019 schließen, weil man hier in den letzten Jahren 160 Millionen Euro Verluste erwirtschaftet habe.

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