Nach Streit um Modepark Röther

Plettenberger äußern Bedenken gegen Attendorner Pläne für ein Einkaufszentrum

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Gegen die Pläne des Modepark Röther in Plettenberg hatten die Attendorner Bedenken. Nun dreht Plettenberg den Spieß um.

Plettenberg - Wie du mir, so ich dir: Nach diesem alten Spruch schaut sich die Stadt Plettenberg nach dem Streit um den Modepark Röther nun alle Vorhaben aus Attendorn noch genauer an - und äußert jetzt Bedenken gegen ein geplantes Einkaufszentrum.

Die Stadt Attendorn hat viel vor. Mitten im Herzen der Stadt möchten die Verantwortlichen ein neues Einkaufszentrum verwirklichen, das an das P-Center in Plettenberg erinnert. Die Plettenberger Verwaltung und die örtliche Politik verfolgen diese Planungen genauestens und melden bereits jetzt Bedenken gegen dieses und ein weiteres Attendorner Projekt an.

Zum Hintergrund: Nachdem die Stadt Attendorn wegen einer Klage die Eröffnung des Modepark Röther um Monate verzögert und letztlich dafür gesorgt hat, dass die Verkaufsfläche spürbar verkleinert werden musste, lässt sich die Plettenberger Politik nun über alle Vorhaben in den Nachbarstädten informieren. So zum Beispiel auch über das Einkaufszentrum, das vis-á-vis zum Attendorner Bahnhof auf dem dortigen Parkplatz entstehen soll. 

Aus den Plänen geht hervor, dass ein 1 450 m² großer Lebensmittelmarkt, ein 660 m² großer Drogeriemarkt und ein 800 m² großes Bekleidungsgeschäft (womöglich der jetzige Kik) vorgesehen sind.  Wer sich dort ansiedeln möchte, sei noch unklar, aber egal, wer es wird – die Plettenberger Hauptausschuss-Mitglieder befürchten schon jetzt negative Auswirkungen. Gleiches gilt für ein Attendorner Projekt auf dem Cohn-Gelände schräg gegenüber des Südsauerlandmuseums, wo ein 800 m² großer Modemarkt entstehen könnte.

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