Plettenberger testen neue Wind-Rutsche in der Schweiz

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Eine Delegation aus Plettenberg war gestern im schweizerischen Hallau, um die neue Wind-Rutsche zu testen, die ab Juni 2018 in Plettenberg stehen soll.

Plettenberg - Eine größere Delegation aus Plettenberg begab sich gestern am frühen Morgen auf den Weg zum Flughafen, um in die Schweiz zu fliegen. Dort testet man den Prototypen des „Storm Chaser“, einer Rutschen-Weltneuheit, die ab Juni nächsten Jahres im Plettenberger Freizeitbad AquaMagis für Furore sorgen soll.

Stefan Klarer, Geschäftsführer des Rutschenbauers Klarer mit Sitz in Hallau, baute dazu ähnlich wie einst bei der Loopingrutsche einen Prototypen auf dem Firmengelände auf. 

AquaMagis-Geschäftsführer Dr. Uwe Allmann, der die Rutsche als neuen Besuchermagneten zusammen mit zwei weiteren neuen Rutschen  präsentieren will, testete die Rutsche gestern vor RTL-Fernsehkameras in der Schweiz. „Wenn die nicht gut ist, dann nehmen wir sie auch nicht“, hatte er im Vorfeld gegenüber unserer Zeitung erklärt. Doch dann kam es anders. Der Bad-Chef setzte sich in die größtenteils flach verlaufende Röhre. Danach wurde eine riesige Turbinen-Anlage gestartet, die Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern erzeugen kann. Und mit dem 3,5 kW-Motor wurde Allmann dann regelrecht durch die Röhre gepustet.

So sieht das für Plettenberg geplante Modell der Wind-Rutsche aus (Storm-Chaser) per Windmaschine wird man auf einem Wasserfilm durch die Röhre gepustet – teilweise auch aufwärts.

 „Das ist die einzige Rutsche, bei der es auch bergauf geht“, erklärte Stefan Klarer, der seit nunmehr 15 Jahren mit dem Plettenberger Freizeitbad verbunden ist. Der „Storm-Chaser“ wird nach der Looping- und der Stehrutsche die dritte Rutsche, die als Weltneuheit in Plettenberg präsentiert wird. Das AquaMagis enthält dafür im Gegenzug Vorzugspreise beim Kauf solcher Neuentwicklungen. 

Als Uwe Allmann dem „Storm Chaser“ (auf deutsch „Sturm-Jäger“) entstieg, hatte er ebenso wie die übrigen Tester aus Plettenberg ein Grinsen im Gesicht. „Die Rutsche ist wirklich mega-stark und noch besser als erwartet“, fand der Geschäftsführer des heimischen Freizeitbades.

 Mit einer Investition von knapp 1,5 Millionen Euro, will Allmann die Stellung des Plettenberger Bades deutschlandweit ausbauen. „Wir wollen uns für die nächsten fünf Jahre positionieren und zu den Top 3-Bädern in Deutschland zählen“, sagte der heimische Bäderchef. Im Freizeitbad selbst werde man vom Bau der neuen Rutschen (ab Januar) nur ganz wenig mitbekommen.

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