Stellungnahme der Stadt Plettenberg: „Konsens mit der Feuerwehr gefunden“

Plettenberg - „Mächtig Feuer unterm Dach“ titelte die Heimatzeitung am Samstag und berichtete ausführlich von Querelen in der Feuerwehrführung, von Kommunikationsproblemen und der drohenden Arbeitsniederlegung der Löschgruppe Holthausen. Am Samstag haben sich die Verantwortlichen der Stadt und der Feuerwehr an einen Tisch gesetzt – offenbar mit positivem Ergebnis.

„Nach einer im Gerätehaus Holthausen am Samstagmittag stattgefundenen Aussprache wurde ein Konsens gefunden“, schreibt der städtische Brandschutz-Fachgebietsleiter Thorsten Spiegel in einer Mitteilung an die Heimatzeitung von gestern Mittag. Die Löschgruppe Holthausen werde demnach „bis auf weiteres uneingeschränkt ihren Dienst versehen“ und die „Sicherheit der Bürger sei uneingeschränkt gewährleistet“.

Hintergrund war, dass die freiwilligen Feuerwehrleute in Holthausen damit gedroht hatten, am Sonntag den Dienst niederzulegen, um die Kritik an der Führungsstruktur und der mangelnden Kommunikation zwischen Wehrleiter und Löschgruppe nachhaltig zum Ausdruck zu bringen.

Darüber hinaus schreibt Thorsten Spiegel, dass sich Bürgermeister Ulrich Schulte und der stellvertretende Wehrleiter Markus Hüsken optimistisch zeigen würden, dass „insbesondere die angestoßene Intensivierung der persönlichen Zusammenarbeit seitens der Wehrleitung gelingen werde“ – ob damit die Zusammenarbeit der Wehrleitung untereinander oder mit den Löschgruppen gemeint ist, bleibt offen. Bis Redaktionsschluss bekamen wir für diese Nachfrage auch keinen Verantwortlichen mehr ans Telefon.

Weiter im Text: Kreisbrandmeister Michael Kling habe angeboten, diesen Prozess der Zusammenarbeit zu begleiten, „soweit fachliche Auffassungsunterschiede auszuräumen seien“. „Eine Ergebnisauswertung soll in etwa einem Jahr erfolgen“, heißt es abschließend.

Auf die Versetzung des ehemaligen Wachenleiters Peter Hemscheidt ins Rathaus geht die Stadt in ihrer Mitteilung erneut nicht ein; schon im Vorfeld der Berichterstattung wollte die Stadt zu dieser „Personalangelegenheit“ auf Nachfrage  keine Stellungnahme abgeben. Auch die Vertreter der Feuerwehr äußern sich nach wie vor nicht, weil Bürgermeister Schulte das Thema zur Chefsache erklärt hat.

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