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Städtische Finanzen besser als erwartet: „Sehr erfreuliche Entwicklung“.

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Von: Georg Dickopf

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Kämmerer Jens Groll
Die städtische Verwaltungsspitze mit Kämmerer Jens Groll (2.v.re.), Hauptamtsleiter Matthias Steinhoff (re.), Bürgermeister Ulrich Schulte (li.) und Bauamtsleiter Sebastian Jülich. © Privat

Der städtische Kämmerer Jens Groll ist in Plettenberg dank der Einmaleffekte und Nachveranlagungen positiv gestimmt.

Plettenberg – Derzeit gibt es zwar eine große Angst vor einer Rezession, doch zumindest bei den städtischen Finanzen sieht es aktuell besser aus als erwartet.

Wie Kämmerer Jens Groll in der letzten Sitzung des Plettenberger Stadtrates bei seinem Finanzbericht ausführte, „gab es eine sehr, sehr erfreuliche Entwicklung bei der Gewerbesteuer.“

Es sei ein besonderes Jahr gewesen, da es viele Nachveranlagungen aus der der Corona-Zeit und weitere Einmaleffekte gegeben habe. Groll relativierte die Zahlen aber auch mit Blick auf das nächste Jahr.

Nachzahlungen in der Höhe wohl einmalig

„Ich gehe nicht davon aus, dass wir 2023 solche Zahlen erreichen werden“, sagte der Kämmerer.

So liege der Ansatz jetzt bei 21,2 Millionen, was immer noch deutlich unter dem Wert aus der Zeit vor Corona gewesen sei (23,5 Millionen Euro). „Die Zahl haben wir nicht erreicht, aber im Gegensatz zum Ansatz im Haushaltsplan liegen wir jetzt fast 4,3 Millionen Euro über dem Plan von 17 Millionen Euro“, so Groll. Dies habe für eine stärkere Liquidität im Tagesgeschäft und bei den Finanzen gesorgt.

Erfreulich sei auch die um 600 000 Euro über dem Ansatz liegende Einkommensteuerentwicklung in Plettenberg. Aufgrund der zahlreichen Investitionen im Stadtgebiet habe man zusätzlich einen 4 Millionen-Euro-Kredit aufgenommen, mit dem die Liquidität im Jahresverlauf gestützt worden sei.

Die Entwicklung bei der Grundsteuer A und verlaufe laut Kämmerer Jens Groll weitgehend gemäß Plan.

Bei der Hundesteuer gehe man von einer Einnahme von 151 400 Euro aus, womit man 3 400 Euro über dem Plan liege. Auch im Bereich der Vergnügungssteuer gebe es eine positive Entwicklung. Hier liege man mit 276 000 Euro sogar um 56 000 Euro über dem veranschlagten Wert im Haushaltsplan.

Bürgermeister erinnert an Rekordzahlen

Bürgermeister Ulrich Schulte erinnerte in der Ratssitzung daran, dass man sich jetzt über eine Gewerbesteuereinnahme von 21 Millionen Euro freuen. „Es gab Zeiten, da hatten wir 31 Millionen Euro“, so das Stadtoberhaupt.

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