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Städtepartnerschaft gefestigt: Besuch in Schleusingen

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Von: Georg Dickopf

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Die Plettenberger Delegation mit Marita Sievers (PWG), Kirsten Jütte (CDU), Bürgermeister Ulrich Schulte, Matthias Steinhoff, Dirk Finder (SPD), Andreas Patry (PWG) und Peter Krieger (CDU) sowie Vertretern der Partnergemeinde um Schleusingens Bürgermeister André Henneberg (6.v.li.)
Die Plettenberger Delegation mit Marita Sievers (PWG), Kirsten Jütte (CDU), Bürgermeister Ulrich Schulte, Matthias Steinhoff, Dirk Finder (SPD), Andreas Patry (PWG) und Peter Krieger (CDU) sowie Vertretern der Partnergemeinde um Schleusingens Bürgermeister André Henneberg (6.v.li.) © Gemeinde Schleusingen

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause konnte am vergangenen Wochenende das 29. Burg- und Stadtfest in Plettenbergs Partnerstadt Schleusingen gefeiert werden. 

Schleusingen/Plettenberg - Mit dabei waren fast 20 Plettenberger um Bürgermeister Ulrich Schulte und Hauptamtsleiter Matthias Steinhoff, einige Kommunalpolitiker und eine Delegation des Schützenvereins Blau-Weiß Sundhelle.

Wettertechnisch gab es nur am Samstag etwas zu bemängeln, als ein kleiner Wolkenbruch vom Himmel kam.

Die Gäste aus Plettenberg genossen mit den Schleusingern das Schwarzbacher Bier, Wein oder andere Getränke, denn das 29. Burg- und Stadtfest stand auch ganz im Zeichen der Gemeindepartnerschaften.

Zweijährige Zwangspause

Nach der zweijährigen Zwangspause wurde die Partnerschaft mit einem zünftigen Freibieranstich und einem Chorkonzert am Freitag gefeiert, dem eine Partynacht zu den Klängen der Luckytones folgten.

Schleusingens Bürgermeister André Henneberg kündigte an, dass man die Beziehungen zu Plettenberg, die Amtsvorgänger Klaus Brodführer zwischenzeitlich mal beenden wollte, wieder vertiefen wolle. So ist auch demnächst ein Besuch zur Jubiläums-PleWo geplant.

Ulrich Schulte sah die nunmehr 32-jährige Städtepartnerschaft als Jubiläum der Bürgerfreundschaft: „In einer Partnerschaft muss man die Sprache verstehen, sich in die Augen sehen und ein Bier zusammen trinken können.“ Auf einer solchen Ebene sei auch einst die Partnerschaft zu Bludenz (Österreich) entstanden. Laut Dirk Lindner, Vize-Landrat im Kreis Hildburghausen, seien Städtepartnerschaften auch heute noch wertvoll und würden dazu beitragen, „Mauern in den Köpfen“ zu überwinden.

Etwas zu lachen gab es am Samstag, denn den Auftakt des Abendprogramms gestaltete Jaqueline Feldmann, die bekannte Comedienne aus Plettenberg. Sie nahm dabei aufs Korn, was sich im zwischenmenschlichen Alltag so abspielt und entlockte dem Schleusinger Stadtchef sogar den Namen seiner neuen Partnerin.

Zu wenig Klöße

Beim traditionellen Sonntagsessen mit Klößen und Rouladen sorgte der Verein Schleuseblick aus Geisenhöhn für die Versorgung der Besucher, auch wenn 700 Klöße und 350 Rouladen nicht für alle reichten.

Mit dem Festumzug am Sonntag folgte der nächste Höhepunkt, als 23 Gruppen aus Schleusingen mitsamt dem Schleusinger Stadtrat und den Gästen aus der Partnerstadt Plettenberg durch die Stadt zogen.

Dabei ließ lediglich die musikalische Untermalung zu wünschen übrig, denn die Sundheller Schützen, die sich in voller Montur präsentierten, mussten ebenso wie die übrigen Plettenberger weitgehend ohne Musik durch die Stadt laufen, da die Blaskappelle von einem Wagen weiter hinten spielte.

Nach dem Festzug klang das Fest mit einem Programm der Tanzgruppen des Schleusinger Carneval Clubs Slusia langsam aus. Präsident Axel Hübner holte dabei die beiden Bürgermeister von Plettenberg und Schleusingen auf die Bühne. Dabei wurden geographische und historische Besonderheiten der Partnerstädte abgefragt. Das Duell endete letztlich auf Augenhöhe, auch wenn der Plettenberger Bürgermeister eigentlich ein Stück größer ist als sein Amtskollege aus Schleusingen.

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