Mit der Stadtrallye des Story House die Geschichte der Stadt auf eine neue Art kennen lernen

Mit diesem Bild wirbt das Story House für sein neuestes Angebot: die Stadtrallye „Das verlorene Schwert“.

Plettenberg - Wenn Ihnen künftig verstärkt Menschen mit Smartphones oder Tablets in der Innenstadt auffallen, dann liegt das nicht an der großen Rückkehr des Handyspiels „Poké-mon Go“, sondern an einer neuen digitalen Schnitzeljagd, die das „Story House Plettenberg“ seit diesem Wochenende anbietet.

Eigentlich ist René Schauties, Inhaber des Story House, dafür bekannt, seine Kunden in einen seiner drei Räume im ehemaligen Matta-Heyne-Haus einzuschließen und sie dort Rätsel lösen zu lassen, um einen Schlüssel zu finden. Ab sofort können alle Interessierten dieses sogenannte „Escape-Game“ auch draußen spielen. Unter dem Titel „Stadtrallye: Das verlorene Schwert“ bietet Schauties die digitale Schnitzeljagd an, bei der die Teilnehmer die Geschichte der Stadt auf eine völlig neue Art und Weise kennen lernen können.

„Man muss sich dafür in Plettenberg nicht auskennen“, betont der Story-House-Inhaber, der die Stadtrallye gemeinsam mit Michael Mikulla, der für die Technik zuständig ist, konzipiert und entwickelt hat. Sie schicken die Spieler an historische Plätze der Stadt, an denen sie zum Beispiel auch den Verlauf der alten Stadtmauer kennenlernen.

Das Spiel funktioniert so: Die Stadtrallye wird zunächst über die Internetseite www.story-house-home.de beziehungsweise über die App des Story House zum Preis von pauschal knapp 30 Euro gebucht. Sofort danach kann sich die Gruppe auf den Weg machen und den Hinweisen folgen, ohne, dass man dafür im Story House gewesen sein muss. All diese Tipps und Bilder werden auf dem Handy oder noch besser – weil größer – auf dem Tablet-PC freigeschaltet.

Der Startpunkt befindet sich vor dem Story House an der Wilhelmstraße, wo die Spieler mit einer Nachricht von Dr. Jones beginnen. Eben jener Dr. Jones ist laut Einführung der Letzte, der die Spur des mystischen Schwertes des Ritters Schwarzenberg verfolgt hat. Im Anschluss beginnt die Schnitzeljagd, für die ein Zeitrahmen von zwei Stunden vorgegeben ist. Anders als in einem klassischen „Escape-Room“, in dem das Spiel nach exakt einer Stunde entweder geschafft oder verloren ist, kann die Stadtrallye bis zum Ende gespielt werden – die Zeit läuft dann einfach weiter.

„Sollte man an einer Stelle nicht weiterkommen, können zunächst Hinweise und zur Not auch die Lösungen angefordert werden“, erklärt René Schauties. „Allerdings: Mit jedem angeforderten Tipp wird die Zwei-Stunden-Zeituhr um zwei Minuten reduziert.“ Die Zeit, die die Spieler am Ende benötigt haben, ist daher die Messlatte für diejenigen, die sich mit anderen vergleichen möchten.

Was die Spieler auf jeden Fall nicht vergessen sollten, sind Zettel und Stift, um sich unterwegs Notizen machen zu können. Als ideale Gruppengröße für die Stadtrallye empfiehlt René Schauties vier Personen. „Man kann aber natürlich auch zu zweit, zu dritt oder auch bis zu acht Personen auf die Suche gehen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare