Großeinsatz für die Feuerwehr in Plettenberg

Flüssiges, fast 1000 Grad heißes Messing ausgelaufen - B236 wieder freigegeben

Die B236 war von 18 bis ca. 18.50 Uhr komplett gesperrt.
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Die B236 war von 18 bis ca. 18.50 Uhr komplett gesperrt.

[Update 19.05 Uhr] Wegen eines Großeinsatzes der Feuerwehr am Messingwerk Plettenberg war die B236 von 18 bis kurz nach 19 Uhr zwischen Eiringhausen und Finnentrop komplett gesperrt. Inzwischen ist das Feuer aus und die Straße wieder frei.

Plettenberg - Nach bestätigten Informationen ist in dem Betrieb etwa eine Tonne glühendes Messing mit einer Temperatur von fast 1000 Grad Celsius aus dem sogenannten Warmhalteofen ausgetreten, was zu einer starken Rauchentwicklung führte.

Daher alarmierten die Mitarbeiter vorsorglich die Feuerwehr. Ein Mitarbeiter wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Kurz nach 18.30 Uhr kam die Meldung "Feuer aus". Die Feuerwehr begann mit den Aufräumarbeiten.

Ein Löschtrupp war unter schwerem Atemschutz mit den Löscharbeiten beschäftigt, ein zweiter kontrollierte von der Drehleiter aus, ob es weitere Glutnester bzw. Hitzeentwicklungen in der Werkshalle gab.

Kurz nach 18.30 Uhr kam dann die Meldung: Feuer aus. Die Drehleiter wurde eingefahren und mit dem Aufräumen begonnen. 

Die Feuerwehr Plettenberg war mit allen verfügbaren Einheiten im Einsatz.

Bis auf die Löschgruppe Oestertal, die die Feuer- und Rettungswache besetzt, waren alle verfügbaren Einheiten der Plettenberger Feuerwehr vor Ort.

Matthias Greth, stellvertretender Pressesprecher der Feuerwehr erläuterte vor Ort, dass das flüssige Messing aus einer Maschine ausgelaufen sei und deren Umgebung in Brand gesetzt habe.

Im Messingwerk Plettenberg war etwa eine Tonne flüssiges Material ausgelaufen.

Der eigentliche Brand war schnell unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten waren dann doch nicht so umfangreich wie zunächst angenommen.

Von der B236 aus war eine Rauchentwicklung zu sehen. Die Straße wurde kurz nach 19 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. 

Sie war vor allem wegen des hohen Aufkommens an Einsatzfahrzeugen und wegen des Einsatzes der Drehleiter gesperrt worden.

Übrigens waren deshalb alle verfügbaren Einheiten der Plettenberger Wehr vor Ort, weil ein Fahrzeug der Löschgruppe Eiringhausen aktuell in der Werkstatt ist. Nach der Alarm- und Ausrückeordnung musste daher die Löschgruppe Holthausen hinzugezogen werden.

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