Bis zu 88 Prozent einsparen

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Die Kugelleuchten in der Innenstadt werden noch etwas erhalten bleiben: Sie sollen erst im Zuge der Innenstadtsanierung durch Lichtstelen ersetzt werden.

Ausgezeichnete Straßen-Beleuchtung: Für die geplante Umstellung auf LED in den äußeren Bereichen erhielt die Stadt jetzt ein Zertifikat des Bundesumweltministeriums. Bis zu 88 Prozent Energiekosten könnten in den kommenden zwei Jahrzehnten dank der Maßnahmen eingespart werden.

Straßenzügeweise soll die alte Straßenbeleuchtung in Plettenberg in diesem, aber auch noch im kommenden Jahr auf LED umgestellt werden. Das erklärte Andreas Denker vom Baubetriebshof auf Anfrage der Heimatzeitung. Ausgenommen von dieser Maßnahme seien die Leuchten im Innenstadt-Bereich, allen voran die alten Kugelleuchten.

„Diese Lampen werden im Zuge der Innenstadtsanierung ausgetauscht“, sagte Denker. Auch hier sollen dann LED-Leuchten in Form von Lichtstelen errichtet werden. Eine dieser Stelen ist auch an der Belag-testfläche am Maiplatz zu sehen. Auch die Lampen am Bahnhof seien von dieser Maßnahme ausgenommen.

Durch die Umstellung der Leuchttechnik von insgesamt 596 klassischen Leuchten würden nicht nur die Energiekosten massiv gesenkt werden – bei einer Lebensdauer von 20 Jahren immerhin um 88 Prozent – sondern auch über 6 900 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden. Für diese dem Klimaschutz dienende Maßnahme erhielt die Stadt ein Zertifikat des Bundesumweltministeriums.

Natürlich will die Stadt auch verstärkt auf LED umstellen, um Kosten zu sparen. Denn die Beleuchtung der Straßen gehöre zu den teuersten Einrichtungen städtischer Infrastruktur. Und trotz der Senkung des Stromverbrauchs in den vergangenen Jahren würden die Ausgaben in diesem Bereich immer weiter steigen – vor allem aufgrund steigender Strompreise.

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