„Enervie scheint deutlich interessierter“

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Ladesäulen wie diese, an denen zwei Autos gleichzeitig geladen werden können, sollen zunächst in der neuen Parkpalette an der Brachtstraße errichtet werden.

Die E-Mobilität befindet sich auch in der Vier-Täler-Stadt auf dem Vormarsch: Wie Bauamtsleiter Sebastian Jülich im Rahmen der Sitzung des Planungsausschusses erklärte, befinde sich die Stadt gerade in Verhandlungen über einen Rahmenvertrag mit dem Versorger Enervie.

Auf Nachfrage erklärte Jülich, dass man von Seiten der Stadt auch das Gespräch mit den Stadtwerken gesucht habe. „Enervie scheint aber deutlich interessierter“, sagte Jülich. Fest geplant sei demnach bereits eine Ladesäule in der derzeit im Bau befindlichen Parkpalette an der Brachtstraße. An einer dieser Säulen könnten zwei E-Pkw gleichzeitig aufgeladen werden. „Der Aufbau einer weiteren Säule wäre künftig noch möglich“, erklärte Sebastian Jülich.

Mittel- bis langfristig könnten weitere Ladestationen für E-Autos am Bahnhof, am Maiplatz oder in der Graf-Dietrich-Straße entstehen. „Auch eine Säule am Albert-Schweitzer-Gymnasium wäre denkbar“, sagte Jülich.

Noch seien die Verhandlungen mit Enervie nicht abgeschlossen. Und natürlich würde der Service des Energieversorgers nicht kostenlos sein. „Enervie würde uns natürlich eine Rechnung stellen“, sagte Jülich. Und hier bestünde ein (noch) großes Problem: die Frage des Abrechnungssystems. Es gebe dafür verschiedene Optionen, die derzeit geprüft würden.

Auch wenn es entsprechende Fördertöpfe für den Ausbau der E-Mobilität gebe – klar sei auch, dass die Stadt Zuschüsse leisten müsse.

Auf das Thema der E-Bikes angesprochen, konnte Jülich noch nichts Konkretes sagen. Die Aufstellung von Ladesäulen für Fahrräder am Bahnhof sei allerdings definitiv eine Möglichkeit. „Nur: Enervie will solche Säulen nicht betreiben. Sie seien einfach nicht lukrativ genug“, erklärte Jülich.

Der Bauamtsleiter sagt allerdings, dass der Ausbau der E-Mobilität, sowohl für Autos, als auch für Fahrräder, in den nächsten Jahren weiter „forciert“ werden soll.

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