Modepark Röther: Frist bis Ende Mai

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So soll der Modepark Röther in Plettenberg nach der Fertigstellung Ende August laut Plan aussehen.

Plettenberg - Ursprünglich musste die Stadt Plettenberg bis zum 19. April vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg Stellung beziehen zur Klage der Stadt Attendorn gegen die Baugenehmigung für den Modepark Röther, doch nun gibt es einen Aufschub.

Wie Bürgermeister Ulrich Schulte der Redaktion gestern mitteilte, „hat das Verwaltungsgericht Arnsberg erfreulicherweise dem Antrag der Kanzlei Baumeister entsprochen und die Frist für unsere Stellungnahme auf den 30. Mai verlängert.“ Diese Zeit werde die Stadt nutzen, um in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Baumeister und dem Modepark Röther eine Stellungnahme und das weitere Vorgehen abzustimmen.

 Doch nicht nur das. Wie die Heimatzeitung erfuhr, soll auch die sogenannte Auswirkungsanalyse, deren Fehlen die Stadt Attendorn moniert hatte, kurzfristig nachgereicht werden. Das bestätigte Ulrich Schulte gestern auf konkrete Nachfrage. Dies habe aber keineswegs etwas mit einem Schuldeingeständnis zu tun, sondern diene dazu, weitere Verzögerungen und einen möglichen Baustopp zu verhindern. 

„Es stimmt. Wir haben die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mit der kurzfristigen Erstellung einer Auswirkungsanalyse beauftragt. Die GMA haben wir gewählt, weil sie die Stadt Plettenberg vom Einzelhandelsgutachten bereits gut kennt, was uns eine Zeitersparnis bringt“, so Schulte gegenüber unserer Zeitung. Das Vorgehen habe man mit dem Modepark Röther abgestimmt, dem ebenfalls sehr daran gelegen sei, ein langes Klageverfahren und einen möglichen Baustopp zu verhindern. 

„Die GMA arbeitet jetzt mit Hochdruck daran, die Analyse bis zum 30. Mai fertigzustellen“, sagte Schulte. Auf Basis der Auswirkungsanalyse könne das Verwaltungsgericht dann prüfen, ob in Attendorn ein erhöhter Kaufkraftverlust (über zehn Prozent) im textilen Einzelhandel zu erwarten ist, oder ob die Baugenehmigung rechtsgültig ist. 

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