1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Plettenberg

„Gelassenheit bewahren“: Infos der Stadt bei einem möglichen Blackout

Erstellt:

Kommentare

Was tun beim Stromausfall, wenn man beispielsweise Licht nur noch über Notstromaggregate erzeugen kann? Die Stadt Plettenberg rät: Auf jeden Fall besonnen reagieren!
Was tun beim Stromausfall, wenn man beispielsweise Licht nur noch über Notstromaggregate erzeugen kann? Die Stadt Plettenberg rät: Auf jeden Fall besonnen reagieren! © Archiv

„Gelassenheit bewahre auch in schwierigen Umständen.“ Das Zitat vom römischen Dichter Horaz hat – angesichts des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Umständen – an Aktualität nichts eingebüßt. Um sich in diesen ungewissen Zeiten die Gelassenheit zu bewahren, gilt es, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten. Die Stadt Plettenberg tut dies aktuell mit einer Neuausrichtung des Krisenstabs.

Plettenberg - Doch nicht nur für die Stadt Plettenberg gilt es sich vorzubereiten, sondern auch für die Bürger. „Bei der aktuellen Weltlage kriegen wir so mehr Gelassenheit zurück und wenn es dann doch nicht nötig war, haben wir nichts verloren, aber viel gewonnen“, sind die Verantwortlichen überzeugt.

Doch nicht nur für die Stadt Plettenberg gilt es sich vorzubereiten, sondern auch für die Bürger. „Bei der aktuellen Weltlage kriegen wir so mehr Gelassenheit zurück und wenn es dann doch nicht nötig war, haben wir nichts verloren, aber viel gewonnen“, sind die Verantwortlichen überzeugt.

Ähnlich bewertet der Deutsche Städte- und Gemeindebund die Situation: Deren Hauptgeschäftsführer hat vor der Gefahr einer nicht auszuschließenden Überlastung des Stromnetzes gewarnt – sollten etwa bei einem Ausfall der Gasversorgung die 650 000 in diesem Jahr verkauften Heizlüfter ans Netz gehen. Auch feindliche Hackerangriffe auf die Infrastruktur können nicht ausgeschlossen werden.

Jeden Abend die wichtigsten Nachrichten des Tages von come-on.de per E-Mail. Abonnieren Sie kostenlos unseren Newsletter.

Zur Anmeldung

Bereits Mitte September hat die Stadt Plettenberg für diese Zwecke diverse Broschüren des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) online zum Download zur Verfügung gestellt, in denen auch Checklisten, Tipps und Hinweise aufgeführt sind. Auch der Märkische Kreis hat einen entsprechenden Flyer herausgegeben. Darin zu lesen sind bekannte Hinweise, wie das Vorhalten von Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln, Taschenlampen und Batterien für zehn Tage. Aber auch Punkte, die vielleicht nicht im Bewusstsein sind werden aufgeführt – darunter beispielsweise Vorkehrungen für Betreuende/Pflegende zu treffen, Treffpunkte für Notfälle auszumachen, die Hausapotheke zu füllen oder Bargeldreserven anzulegen. Denn: Fällt der Strom aus, dann funktioniert auch das EC-Karten-Terminal nicht mehr.

Aber auch Handlungsempfehlungen in der Notfallsituation selbst sind vorhanden. „Wenn wir dies hier lesen, wird uns unter Umständen schon ein wenig mulmig. Aber das muss es nicht. Das Aufzeigen von Eventualitäten ist vorbeugend und wenn wir uns jetzt um diese Dinge kümmern, müssen wir es später nicht“, verweisen die Verantwortlichen auf die Situation, wenn vielleicht alle anderen auf den letzten Drücker die Einkaufswagen füllen wollen. Und so zitiert die Stadt abschließend die Schriftstellerin Gudrun Zydek: „Wer Gelassenheit sein Eigen nennt, kann mit allem fertig werden.“

Interessierte Bürger finden auf der Internetseite der Stadt Plettenberg sowie auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weitere Informationen.

Auch interessant

Kommentare