Spendensammlung für getötetes Kleinkind

Sparschwein bleibt nur noch eine Woche

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Die Spendenbox, ein Mini-Sparschwein, steht hinter der Theke des Rathausempfangs.

Plettenberg – Es gab ein großes Hin und Her nach der Gedenkandacht, die am Mittwochabend in der Christuskirche anlässlich der Tötung eines Kleinkindes stattgefunden hatte.

Bürgermeister Ulrich Schulte hatte veranlasst, eine Spendenbox im Rathaus aufzustellen, damit die leiblichen Eltern die Beerdingungskosten stemmen können, da sie zuvor geäußert hatten, dass die Stadt Gelsenkirchen sie nicht unterstützen wolle.

Es stellte sich jedoch nach einigen Recherchen unserer Zeitung heraus, dass die Aussage des Paares nicht der Wahrheit entsprach.

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In einem Gespräch vom vergangenen Freitag hatte die Stadt Gelsenkirchen den Eltern bereits zugesichert, für alle entstehenden Kosten aufzukommen. Bürgermeister Schulte sagte daraufhin folgendes: „Da ich auch bei einem Todesfall in der Nachbarschaft nicht frage, ob die Witwe die Kosten der Beerdigung tragen kann, sondern aus Anteilnahme einen Geldbetrag zur Trauerkarte packe, will ich auch jetzt die Spendenbox nicht wegräumen.

Wer also aus Gründen der Anteilnahme oder für die Pflege des Grabes dennoch etwas spenden möchte, kann das gerne tun. Allerdings wird die Box nur bis Ende nächster Woche stehen bleiben.“

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