„Zauberhafte“ Stimmung

Späterer Bürgerschoppen lockt Besucher zum Alten Markt

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Durch den späteren Beginn der Veranstaltung um 19.00 Uhr waren mehr Besucher gekommen, als in den letzten Jahren. 

Plettenberg - Seit 23 Jahren gibt es nun den Kultursommer, den die Kulturamtsleiterin Barbara Benner stets begleitete. Am Freitag war es jedoch das erste Mal, dass sie höchstpersönlich, dass Fass beim Bürgerschoppen anstechen durfte.

Sonst lag diese Aufgabe immer in der Obhut des Bürgermeisters oder seiner Vertreter. Da diese jedoch urlaubs- und krankheitsbedingt nicht zum Bürgerschoppen kommen konnten, übernahm Barbara Benner den Fassanstich dieses Mal höchst persönlich. 

Unterstützt wurde sie dabei von Frank-Ulrich Sohn aus dem Kulturbüro und Luigi Pace von der Pizzeria Zum Brunnen. Anders als in den letzten Jahren war auch der Ablauf des Bürgerschoppens. Bis zuletzt war die Veranstaltung immer der Auftakt zum Kultursommer gewesen und fand bereits um 17.00 Uhr statt. 

Jetzt verlegte man den Bürgerschoppen jedoch auf das dritte Kultursommer-Wochenende und startete erst um 19.00 Uhr. Dies schien der Veranstaltung gut zu tun, denn auch wenn nicht direkt zu Beginn der Stephansdachstuhl aus allen Nähten platzte, so waren es doch um einige Besucher mehr als sonst und auch später kamen noch mehr Interessierte zum Alten Markt. 

„Letztes Jahr war es wahnsinnig warm und so war am Nachmittag, als wir das Fass anstachen, nur sehr wenig hier los“, erinnerte sich Barbara Benner und freute sich über die gute Stimmung am Alten Markt. Die Verschiebung auf das dritte Wochenende lag zudem an der Opern-Revue, die nun am ersten Wochenende den Auftakt der Veranstaltungsreihe bot. 

Da die Musikschule in den Termin involviert war, wollte man mit der Aufführung nicht in die Sommerferien gehen. Die gute Stimmung am Alten Markt lag nicht zuletzt an der Band „Zauberhaft deutsche Kulthits“ aus dem Ruhrgebiet. Die Formation mit drei Sängerinnen und drei Instumentalisten startete mit dem Song 

„Ich will keine Schokolade“ und sorgte dann weiter mit Nena-Songs wie „99 Luftballons“ und „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ oder Klassikern wie „Ich war noch niemals in New York“ für Stimmung. „Letztes Jahr spielte die Band sonntags und sie waren unglaublich gut“, sagte Barbara Benner. Und auch an diesem Abend hatten sie das Publikum im Griff.

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