Pläne sehen 98 Stellplätze auf vier Ebenen vor / Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

So soll das neue Parkhaus an der Brachtstraße aussehen

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Unmittelbar neben dem Awo-Haus soll an der Brachtstraße das neue Parkhaus entstehen. Unter anderem sind hierin auch Ladesäulen für Fahrräder und Autos sowie zwei Behindertenparkplätze vorgesehen.

Plettenberg - Lange wurde über das neue Parkhaus an der Brachtstraße diskutiert, nun liegen die ersten Pläne vor. Und wenn jetzt nichts mehr schief geht, dann könnte sogar schon in zwei Monaten mit dem Bau begonnen werden.

Das Parkhaus soll auf der jetzigen Stellfläche neben dem Awo-Haus und damit nur einen Steinwurf entfernt vom Provinzial-Büro Nahrgang und Bohnes und der Pizzeria Etna entstehen. Vorgesehen sind insgesamt 98 Parkplätze auf vier Ebenen. Die beiden Ebenen, die schon als Parkplätze genutzt werden, bleiben bestehen, darüber entsteht ein Parkdeck mit zwei neuen Ebenen. 

Bestens gerüstet wird das neue Parkhaus für die Elektromobilität sein. Auf der unteren Ebene sehen die Pläne eine Ladesäule mit zwei Anschlüssen für Elektroautos vor. Es wäre die zweite Stromtankstelle im Stadtgebiet (die zweite befindet sich am AquaMagis). 

Darüber hinaus soll das Parkhaus auch mit Auflademöglichkeiten für Elektrofahrräder ausgestattet werden. Dem Bau- und Liegenschaftsausschuss, dem die Pläne in der nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag, 31. August, vorgelegt werden, dürfte das Vorhaben gefallen – auch wenn die Kosten mit knapp 1,3 Mio. Euro inklusive fünf Jahre Wartung immer noch relativ hoch sind. 

Ursprünglich war noch eine weitere Ebene geplant, doch dann wäre das Parkhaus noch teurer geworden. Das Parkhaus ist aber so konstruiert, dass weitere Ebenen zu einem späteren Zeitpunkt aufgesetzt werden können. Wenn der Ausschuss die Pläne absegnet, dann geht es zügig weiter. 

Weil der Bau und auch die Planung aus einer Hand kommen, hat die Stadt den Auftrag bereits an die Firma Huber Integralbau aus Rheinbrohl vergeben. Bauamtsleiter Bernd Merhofe rechnet damit, dass die Bauarbeiten somit noch im Oktober beginnen könnten. „Die Bauzeit dürfte vier bis sechs Monate betragen – je nach Witterung“, schätzt Merhofe.

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