So soll künftig in Eiringhausen geparkt werden

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Die Stadt folgt dem Vorschlag des Süderländer Tageblatt, die Tischtennisplatte auf das Boule-Feld am Bahnhof zu stellen. Zudem soll der Bolzplatz verlegt oder entfernt werden. Stattdessen könnte hier ein neuer, beleuchteter Parkplatz für insgesamt über 30 Fahrzeuge entstehen.

Plettenberg - Wie soll künftig in Eiringhausen geparkt werden, wenn der Busbahnhof neugebaut wird und damit unter anderem die Parkplätze auf dem Schütz-Gelände wegfallen? Mit dieser Frage hat sich die Stadtverwaltung beschäftigt und dem Planungsausschuss nun Vorschläge vorgelegt, die in der öffentlichen Sitzung  um 17.00 Uhr im Ratssaal diskutiert werden.

Die Stadtverwaltung hat Anfang Januar die Parkplatzsituation im Ortskern analysiert und unter anderem geprüft, wie stark welche Parkplätze zu verschiedenen Tagen und Uhrzeiten genutzt werden. Herausgekommen sind nun folgende Ideen, die im Raum stehen.

Bolzplatz weg, dafür 34 neue Parkplätze

Es braucht einen Ersatz für das Schütz-Gelände, denn gerade diese Fläche sei derzeit gut ausgelastet, schreibt die Stadt. Als Ersatz schlagen die Verantwortlichen nun den Bolzplatz am Ende der Brauckstraße vor. Das Fußballfeld könnte entweder in den benachbarten Spielplatz integriert werden oder solle komplett wegfallen. Das Ergebnis wären 24 neue Parkplätze, plus weitere zehn Plätze, wenn auch die steinerne Tischtennisplatze entfällt. Diese könnte dann zum Boule-Feld neben dem Bahnhofspavillon umziehen. Damit folgt die Verwaltung einem Vorschlag der Heimatzeitung, die diesen Gedanken bereits aufgegriffen hatte. Die komplett neue Parkfläche sollte nach Ansicht der Stadt beleuchtet werden und böte den weiteren Vorteil, dass der Spielplatz weniger abgeschieden wäre. Der Wegfall des Bolzplatzes wäre vermutlich zu verschmerzen, weil er einerseits nur geringfügig genutzt werde und andererseits ältere Kinder in der Lage seien, mit Fahrrädern zu den modernen Sportanlagen in Böddinghausen zu fahren.

Bessere Schilder rund um den Bahnhof

Gerade Pendler sollen noch stärker als jetzt die „Parken und Reisen“-Parkplätze auf der anderen Bahnseite an der Breddestraße nutzen. Dieser soll schon von der Hochbrücke aus ausgeschildert werden. Außerdem soll der Verkehr auf dem Bahnhofsplatz verändert werden – und zwar in eine Halteverbotszone mit Ausnahme für Taxis oder zum Beispiel Schwerbehinderte.

Parkplatz auf dem Containerplatz?

Ein weiterer Gedanke ist, gegebenenfalls mit dem Eigentümer des neuen Containerplatzes gegenüber des Kik-Marktes über einen Kauf oder eine Vermietung zu verhandeln. Hier wäre Potential für weitere sechs bis acht Parkplätze.

Zeitbeschränkungen sollen gleich bleiben

Es bestehe kein Bedarf, an den Zeitbeschränkungen auf den Parkplätzen zu drehen, meint die Stadt und beruft sich dabei auch auf ein Zitat aus dem Süderländer Tageblatt nach einer Ortsbesichtigung: ‘ „Warum sollte die jetzige Anzahl der begrenzten und unbegrenzten Parkplätze verändert werden? Es funktioniert doch“, berichteten die Anwohner’.

Die Planungsausschuss-Sitzung findet am heutigen Mittwoch um 17 Uhr im Ratssaal statt und ist öffentlich. Wer mitdiskutieren möchte, kann dazu zu Beginn der Sitzung die Einwohnerfragestunde nutzen.

Zur Info: Die Stadtverwaltung hat in der Woche von Montag, 8. Januar, bis Montag, 15. Januar, in den Zeiten zwischen 9.55 und 11.16 Uhr sowie von 15.00 bis 15.30 Uhr die Parkplatzsituation in Eiringhausen analysiert. Betrachtet wurden dabei sowohl die unbegrenzten Parkplätze Breddestraße Bahnhofseite, Breddestraße Toom-Seite, Parkplatz hintere Brauckstraße/Bahnhof und Schütz-Platz sowie die begrenzten Parkplätze am Busbahnhof, an der Sparkasse, an der Poststraße, Brauckstraße und Bachstraße.

Herausgekommen ist, dass vor allem die Parkplätze an der hinteren Brauckstraße/Bahnhof sowie der Schütz-Parkplatz stark genutzt werden und dort nur selten freie Parkplätze zu bekommen sind. Reichlich Platz war dagegen auf den „Parken und Reisen“-Parkplätzen auf der Breddestraße Toom-Seite. Auch auf den zeitlich begrenzten Plätzen am Busbahnhof war immer was zu bekommen.

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