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Solaranlage auf dem Rathaus-Dach: 90 Prozent Förderung

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Von: Georg Dickopf

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Im Rahmen einer Studie soll untersucht werden, auf welchen Schuldächern und Turnhallen (hier die Hallenschule) noch Photovoltaikanlagen installiert werden können.
Im Rahmen einer Studie soll untersucht werden, auf welchen Schuldächern und Turnhallen (hier die Hallenschule) noch Photovoltaikanlagen installiert werden können. © Dickopf, Georg

Im letzten Jahr haben die Kommunalpolitiker noch über eine Vorschlag der Grünen zur Förderung von Photovoltaik-Anlagen diskutiert. Jetzt gibt es gute Neuigkeiten.

Als die Kommunalpolitiker in Plettenberg im letzten Jahr über einen Vorschlag der Grünen zur Förderung von Photovoltaikanlagen diskutierten und letztlich einen entsprechenden Förderantrag stellten, war die Welt in Europa noch in Ordnung.

Heute herrscht ein erbitterter Krieg in der Ukraine und Strom-, Gas- und Ölpreise kletterten in schwindelerregende Höhen.

Insofern hatte der Plettenberger Bauamtsleiter Sebastian Jülich am Donnerstag in der Sitzung des Bau- und Liegenschaftsausschusses Positives zu verkünden, denn der von der Stadt Plettenberg gestellte Förderantrag für eine PV-Anlage auf den Dächern des Rathauses an der Grünestraße wurde bewilligt.

Förderung wurde bewilligt

Mit einer Gesamtsumme von 306 000 Euro werden 90 Prozent der Förderkosten übernommen. Zudem gab es eine weitere Zusage, denn am 16. Februar flatterte der Zuwendungsbescheid über die Übernahme von 40 000 Euro für eine Studie ins Haus. Damit soll untersucht werden, auf welchen städtischen Schul- und Turnhallendächern weitere PV-Anlagen sinnvoll sind.

Die Stadt kann bei einer entsprechenden Installation neben der Entlastung für das Klima auch die Stromkosten in den städtischen Gebäuden senken.

Das ist nach einer weiteren Zusage demnächst auch im Albert-Schweitzer-Gymnasium möglich, denn für den Austausch der dortigen Innenbeleuchtung wurde eine sogenannte Billigkeitsleistung Klimaschutz in Höhe von rund 74 000 Euro bewilligt.

Im Zuge der Installation von neuen Brandschutzdecken soll die energiesparende Beleuchtung mit eingebaut werden.

Energiesparende Straßenleuchten

Zudem sollen laut Jülich auch insgesamt 130 Straßenleuchten gegen LED-Leuchten ersetzt werden. Bei weiteren 97 Laternen wird zumindest der Lampenkopf ausgetauscht, wodurch man sich eine jährliche Energieeinsparung in Höhe von 44 000 Kilowattstunden erhofft.

Geplant ist die Installation teilweise im Baugebiet Brachtweg, im Baugebiet Immecke und Auf dem Felde, im Bereich Oberer Eschen und an der Fußgängerbrücke Papenkuhle sowie an der Fischbauchbogenbrücke.

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