Helferfete steht ganz im Zeichen des Dankens

Garanten für den P-Weg-Erfolg

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Gudrun Traczuk und Marina Runig nahmen stellvertretend für das Team „Altenzentrum St. Josef“ den P-Weg-Helferpokal entgegen. Moderatorin Ai-Lan Na-Schlütter und Mark Schmellenkamp vom P-Weg-Team gratulierten dazu recht herzlich.

Plettenberg - Es gibt schöne und sehr schöne Marathon-Veranstaltungen und es gibt den mit besonderer Aura und Flair: den P-Weg-Marathon.

So beschrieb es einst eine Teilnehmerin aus den Vorjahren. Warum das so ist? Weil gefühlt die gesamte Stadt an dem besagten Wochenende auf den Beinen ist, um in irgendeiner Art und Weise an diesem Event teilzunehmen. 

Das Rückgrat dieses Wochenendes sind die Helfer, die bereits wochenlang im Vorfeld die Strecken abfahren und freischneiden, die vom Packen der Startertaschen bis zur Übergabe der Finisher-T-Shirts dafür sorgen, dass diese Großveranstaltung ohne große Pannen und mit einzigartiger Atmosphäre über die Bühne gehen kann. 

Für all diese Menschen richtete das P-Weg-Team eine große Dankeschön-Party im Festsaal Ochtendung in Holthausen aus. Daniel Ochtendung sorgte mit seinem Team zum Selbstkostenpreis erneut für Verpflegung und Bewirtung der großen P-Weg-Familie. 

Danke sagte auch die stellvertretende Bürgermeisterin Martina Reinhold „für die wunderbare Stimmung, für das Gefühl, dass alle an einem Strang ziehen und sich alle mal als Plettenberger fühlen“. Reinhold hob den Status der Helfer hervor: „Die Idee von wenigen ist durch ihr Engagement eine Veranstaltung für viele geworden und sie sind die Garanten für den Fortbestand des P-Weg-Marathons.“ 

Auch P-Weg-Team-Mitglied Mark Schmellenkamp übermittelte im Namen des Teams viele Dankesworte an die lange Liste der Helfer – besonders an die Gruppen, die spontan gleich zwei oder drei Posten übernahmen, da in diesem Jahr etwa 200 Helfer weniger zur Verfügung standen als noch im Vorjahr. „Es war ein anstrengendes, aber schönes Wochenende“, resümmierte Schmellenkamp oder wie es Teammitglied Andreas Voit ausdrückt: „Wir bewegen uns, damit sich andere bewegen.“ 

Und dann war da noch: die Ehrung einer Helfergruppe mit dem ST-Wanderpokal sowie flüssigem Material zum Prosit. Jedes Jahr erhält eine andere Helfergruppe diesen Pokal für ihren Einsatz beim P-Weg. Diesmal ging die Ehrung an Gudrun Traczuk und Marina Runig, stellvertretend für das Team des Altenzentrums St. Josef. 

Die vom P-Weg-Virus infizierten Mitarbeiter tun sich mit den Bewohnern als Anfeuerer und Fankurve für die Sportler hervor. Denn man ist nie zu alt, um Spaß an der Bewegung zu haben und sei es „nur“ beim Zuschauen. Wer mobil ist, kommt selbst, die anderen werden, wenn sie möchten, auf die Balkone zum Innenhof geschoben. Plakate werden zur Begrüßung der Sportler gehalten, die Geräuschmittel vehement genutzt und E-Rolli-Fahrerin Helga wird sogar stets wieder erkannt, da sie sich jedes Jahr eine andere dekorative Verkleidung zum P-Weg einfallen lässt. 

Viele Erinnerungsfotos wurden zur Nachlese per Beamer an eine Leinwand geworfen. Helfer und Sportler unterhielten sich gut und haben vielleicht auch schon den nächsten P-Weg-Marathon, vom 13. bis 15. September 2019, im Auge.

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