Schon Anfang Mai wird gefeiert

Was sich bei der PleWo in diesem Jahr verändert

Plettenberg - Die PleWo startet neu durch. Nach einem bitterkalten und nassen Veranstaltungswochenende letztes Jahr im Oktober haben sich die Verantwortlichen diesmal auf den Termin 4. bis 6. Mai verständigt. Dieser frühe Zeitpunkt ist nicht die einzige Veränderung, auf die sich die Besucher einstellen dürfen.

Neu ist auch, dass die PleWo nun ohne eine Kirmes auskommen wird. Das liegt am neuen Termin: Eine Woche zuvor wird in der Stadt das Grünetaler Schützenfest gefeiert, zu dem die Fahrgeschäfte zwischen dem Maiplatz und der Schützenhalle wie gewohnt aufgebaut werden. 

Danach rücken die Schausteller wieder ab. Trubel wird also während der PleWo vorrangig in der Fußgängerzone zwischen Optik Bitzhenner und dem Alten Markt herrschen; unter anderen kann so der Busverkehr wie üblich über den Busbahnhof Grünestraße und den Maiplatz verkehren. Das Programm für das Stadtfest-Wochenende steht weitestgehend – und hat viele Höhepunkte zu bieten. Da sind zum Beispiel die Helikopter, die am Samstag, 5. Mai, und Sonntag, 6. Mai, über Plettenberg kreisen werden.

Die Rundflüge starten ab dem Böddinghauser Feld und kosten pro Person 35 Euro. Erfahrungsgemäß bilden sich für dieses Angebot lange Schlangen; wer mitfliegen möchte, sollte also Geduld mitbringen. Außergewöhnlich ist ein Straßenkünstler, der sein eigenes kleines Zelt mitbringt. Frans Custers heißt der Mann, der sich für sein Programm in die Wahrsagerin Marthilda verwandelt. 

„Wenn sie ans Werk gehen will, wird sie jedoch ständig durch umherschwirrende mystische Kräfte behindert von Kunden, die ihre Energien nicht zusammen halten können“, heißt es in der Ankündigung für diese Theatervorstellungen, die bis zu neun Personen gleichzeitig verfolgen können. Bekannt dürfte den Lesern der Heimatzeitung die „Plettenberg Stammtischmusig“ sein. Die Musikanten aus dem baden-württembergischen Schömberg (hier befindet sich der Plettenberg) werden an beiden Veranstaltungstagen in der Fußgängerzone spielen, wollen ihr eigenes Bier verkaufen und bekommen auch eine Bühnenzeit. Zur besten Partyzeit steht die Band „Friends“ auf der Bühne. 

Die Musiker, denen laut Organisatorin Barbara Benner ein ähnlich guter Ruf wie „Radspitz“ nachgesagt wird, spielen am Freitagabend ab 20 Uhr. Den Samstagabend gestalten die örtlichen Musiker von den Acoustic Hats und den Finest Fathers. Natürlich dürfen der Sternfackellauf und die große Verlosung am Freitagabend ebenso wenig fehlen wie die heimischen Vereine, Fitnessstudios und Geschäfte mit ihren Bühnenvorführungen und die Kleinkünstler, die umherziehen. Der Oldtimerfrühschoppen im Rathaus-Innenhof ist natürlich auch gesetzt. Kinder dürfen sich auf das Event-Baggern mit einem richtigen Bagger, auf die rollende Waldschule, auf die Kinderfahrschule, auf ein Indianerdorf und einen Kinderflohmarkt freuen. 

Für Speis und Trank ist zum Beispiel durch mehrere Foodtrucks und einen Weinstand von Thomas Schneider bestens gesorgt.

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