Renovierung abgeschlossen: Lidl jetzt im frischen Design

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Zur Wiedereröffnung saß Bürgermeister Ulrich Schulte gestern an der Kasse und scannte für eine Viertelstunde die Einkäufe der Kunden. Die Beträge, die Schulte dabei kassiert hat, wurden addiert und von Lidl für den guten Zweck gespendet.

Die Wiedereröffnung ist geglückt: Die Mitarbeiter des Eiringhauser Lidl-Marktes hießen gestern nach gut fünfwöchigem Umbau zahlreiche Kunden willkommen. Die Besucher erfreuten sich nicht nur an den Gratis-Verkostungen, sondern auch an den moderaten Veränderungen im Markt.

Es fängt schon am Eingang an: Ein- und Ausgang sind jetzt in einer Art „Schleusen-Bereich“ miteinander verbunden und hier steht nun auch der Kaffeeautomat, an dem sich die Kunden gestern gratis mit Cappuccino, Kakao und Co. versorgen konnten. Der Weg führt den Kunden – anders als an der Lidl-Filiale am Grafweg – noch immer rechts herum und dann gegen den Uhrzeigersinn durch den Markt. Sofort ins Auge fällt die Obsttheke. Wo vor dem Umbau noch die Regale mit den Süßigkeiten standen, werden die Kunden jetzt mit Frische willkommen geheißen.

 Das gehört zum Konzept: „Unser Fokus liegt klar auf den Frischebereichen“, erklärt Marktleiter Achim Bald. Deshalb steht die Obst- und Gemüsetheke jetzt direkt hinter dem Eingang, gefolgt von der Backtheke und den Kühltruhen, in denen sich neben Frischfleisch nun auch vermehrt frischer Fisch findet. Im Wesentlichen befinden sich die Produkte noch an den Stellen, an denen es die Kunden gewohnt sind. Nur wenige Produkte sind „gewandert“: zum Beispiel die haltbare Milch. Bereiche, die die Kunden im Eiringhauser Markt nicht so stark genutzt haben, sind etwas geschrumpft (zum Beispiel die Kosmetik-Abteilung), dafür ist zum Beispiel die Obst- und Gemüsetheke ebenso gewachsen wie die Aktionsfläche mit den wöchentlich wechselnden Angeboten. Auch die gekühlten Dosen-Getränke im Kühlbereich sind neu. Insgesamt sollen laut Marktleiter Achim Bald über 300 neue Produkte dauerhaft ins Sortiment aufgenommen werden. 

Darüber hinaus hat der Markt im gesamten Innenbereich eine Frischekur erhalten. Helle Fliesen lösen den alten, beige-farbenen Fußboden ab; von der runderneuerten Decke bringen LED-Leisten und -Scheinwerfer eine verbesserte und energiesparendere Helligkeit in den Raum. Und dann ist da noch der Pfandautomat. Ein Ärgernis für viele Kunden waren die Fehlermeldungen im Pfandraum, die meistens den vollen Behältern geschuldet waren. Die neue Anlage arbeitet nun nicht nur schneller, sondern auch mit mehreren Behältern – ist einer voll, werden die Pfandflaschen über das Fließband auf andere Behälter umgeleitet. 

Die Mitarbeiter erkennen über ein akustisches Signal im Markt, wann ein Behälter voll ist und haben etwas mehr Zeit als früher, um zu reagieren. Apropos Mitarbeiter: Weil sich Lidl von dem umgebauten Markt künftig noch bessere Einnahmen verspricht, wurde nun auch das bislang 20-köpfige Team um drei zusätzliche Teilzeitkräfte aufgestockt.

 Die Stimmung unter den Mitarbeitern sei super, erklärt Marktleiter Bald: „Wir haben uns alle vorher schon riesig auf den Umbau gefreut. Wir sind mit dem Ergebnis mehr als glücklich.“ Beeindruckt von den Neuerungen im Markt zeigte sich gestern auch Bürgermeister Ulrich Schulte. Auf Einladung von Lidl übernahm das Stadtoberhaupt eine Viertelstunde an der Kasse. Lidl-Mitarbeiterin Dolores Appelt („Ich sitze Ihnen im Nacken“) half Schulte beim richtigen Kassieren, wobei sich der Bürgermeister als Naturtalent zeigte.

 Hintergrund dieser Aktion war aber nicht, dass Ulrich Schulte eine neue berufliche Zukunft anvisiert: Alle Beträge, die der Bürgermeister gestern kassiert hat, werden addiert und von Lidl für den guten Zweck gespendet – in diesem Fall an die Kindertagespflege „Sternschnuppe“ am Eschen. Aufgerundet kam so ein Betrag von 500 Euro zusammen.

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