Eine brennende Feuerkutsche mit „Mad Max“ in Bremcke

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Der "Feuermacher" Lukas Tripp in der Bremcker Feuerkutsche.

Pldettenberg - Ist die Zeit der Osterfeuer in Plettenberg bald vorbei? Diesen Eindruck könnte man gewinnen, denn in Ohle, Eiringhausen, am Tanneneck und am Katzenbusch werden keine Feuer mehr entzündet. Aber dafür ist auf die Elsetaler Verlass, dem in diesem Tal wird die Tradition erfolgreich hochgehalten.

Während in Köbbinghausen gerade einmal ein halbes Dutzend Helfer den Haufen aus ausgedienten Weihnachtsbäumen und Zweigwerk getreu dem Motto „mit wenig Helfern viel Feuer“ errichteten, gab es im nicht weit entfernten Bremcke eine regelrechte Inszenierung. Neben dem kleinen Lockfeuer stach aus dem kunstvoll aufgetürmten Osterfeuer mitsamt Palettenunterbau zunächst ein mit Fackeln beleuchtetes „B“ hervor. Doch das war nicht mehr als ein Pausenfüller, denn das eigentliche Spektakel wurden mit einem Fackelzug der Kinder eingeleitet. Rund 150 Meter vom Feuer entfernt versammelten sie sich an einer geheimnisvoll beleuchteten Kutsche. Auf der Kutsche saß der „Feuermacher“ Lukas Tripp in einem feuerfesten, silbrigen Anzug und Maske und wurde in dieser Mad Max-Aufmachung zum Osterfeuer eskortiert – passend zum AC/DC-Song „Hells Bells“. Die ausgediente Feuerkutsche wurde danach in einen Gluthaufen gezogen und der „Feuermann“ schritt mitsamt „Flammenwerfer“ zum Osterfeuer, das wenig später lichterloh brannte. 

Gleiches wäre wohl auch mit der Kutsche passiert, doch das fand Ann Kathrin Stecher zu schade. Gemeinsam mit ihrer Freundin zog sie die Kutsche gerade noch rechtzeitig aus dem Feuer und will diese nun in Frehlinghausen in den Garten stellen. Für Abwechslung war in Bremcke also gesorgt und das Engagement der Dorfjugend wurde honoriert, denn rund 150 Bewohner waren trotz des mäßigen Wetters zum Osterfeuer am Ortsrand gekommen, um die Feuerkutsche und das riesige Feuer zu bestaunen und dabei ein Bier und eine Grillwurst zu genießen. 

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