Pkw gerät in Ohle auf die Schienen

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Mitten auf den Schienen stand der Peugeot nach einem "Fahrfehler" am Montagnachmittag.

Selbst erfahrene Polizisten können sich bislang nicht erklären, warum die 33-jährige Fahrerin eines schwarzen Peugeot am Montagnachmittag in Ohle auf die Bahnschienen geriet.

Gegen 14.36 Uhr waren die Beamten von einem Zeugen informiert worden, dass am Bahnübergang Nordstraße ein Pkw auf den Schienen stehen würde. Die Bundespolizei habe daraufhin die sofortige Sperrung der Bahntrasse in diesem bereich angeordnet. Schnell seien auch Mitarbeiter der Bahn vor Ort gewesen.

Die Polizei spricht von einem „Fahrfehler“, der dazu geführt habe, dass die 33-Jährige beim Überfahren des Bahnübergangs mit ihrem Pkw plötzlich – um 90 Grad gedreht – auf den Schienen stand. Was für ein Fehler zu so einem Manöver führen kann, könnten sich die Beamten allerdings nicht erklären.

An dem Pkw selbst sei kein Schaden entstanden, wohl aber an Kontakten in den Schienen. Der Sachschaden wird mit rund 500 Euro beziffert. Für diese Kosten könne die Fahrerin nun von der Bahn in Regress genommen werden. Auch ein Verwarnungsgeld müsse die 33-Jährige nun zahlen.

Mit einem Kran wurde der Peugeot von den Gleisen gehoben und wieder auf die Straße gesetzt. Gegen 15.45 Uhr sei die Bergung abgeschlossen und die Schäden an den Schienen beseitigt worden, sodass der Zugverkehr hier wieder rollen konnte. Die Fahrerin des Peugeot blieb unverletzt.

Es dürfte ein glücklicher Umstand gewesen sein, dass die Bundespolizei früh genug informiert worden war und aktiv wurde. Nicht auszumalen, was für ein Schaden hätte entstehen können, wenn ein Zug das auf den Gleisen stehende Fahrzeug erfasst hätte.

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