Keine Hinweise auf Tierquälerei 

Schwan gegen Masten geflogen?

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Plettenberg -  Am vergangenen Freitag hatten Spaziergänger in Ohle am Alter Weg einen schwer verletzten Schwan entdeckt. Sie hatten daraufhin die Feuerwehr gerufen, die das verletzte Tier beim Eintreffen schon tot vorfand. „Den Kollegen blieb nichts anderes übrig, als das leblose Tier zum Tierarzt zu bringen, damit es dann anschließend abgeholt werden kann. Wir können den Schwan ja nicht einfach so da liegen lassen“, so ein Sprecher der Feuerwehr. 

Wie das Tier letztendlich so schwer verletzt wurde, konnte im Nachhinein niemand sagen. Tierarzt Dr. Martin Zöllner erklärte, dass er keine äußeren Verletzungen am Schwan entdecken konnte. Weder Blutungen noch Schrammen konnte der Veterinär feststellen. „Man kann überhaupt nicht sagen, was dem Schwan passiert ist. Es kann sein, dass er irgendwo gegen geflogen ist“, stützt er die These zweier Augenzeugen, die zwei fliegende Schwäne in dem Bereich beobachtet hatten, bevor das Tier verletzt aufgefunden wurde. Die Zeugen haben laut ihrer eigenen Aussage beobachtet, wie einer der Schwäne gegen einen Strommasten geprallt sei und daraufhin abgestürzt wäre.

 Da in jüngster Vergangenheit ein toter Schwan in Finnentrop aufgetaucht war und im Internet eine Debatte wegen vermeintlicher Tierquälerei entstanden war, wurde man in Plettenberg hellhörig. Einen Hinweis auf Tierquälerei habe es aber bei diesem Fall in Plettenberg nicht gegeben. Auch Dr. Martin Zöllner vermutet, dass es einfach zu einem Unfall gekommen sei – aus welchen Grund auch immer. Wer einmal in eine ähnliche Situation kommen sollte, und ein Tier auffinden sollte, was offensichtlich tot ist, sollte sich aber in erster Linie ans Ordnungsamt melden und nicht an einen Tierarzt. Das Ordnungsamt würde dann ein Tierkadaver-Beseitigungsunternehmen informieren.

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