Vorfreude, dass es wieder los geht

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Auch am ASG - hier ein Archivbild von den Entlassfeiern - herrscht Maskenpflicht zu Schulbeginn.

Plettenberg – Es ist ein sperriger Begriff, der umschreibt, was Elisabeth Minner, Direktorin des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, ebenso wie die übrigen Schulleiter in Plettenberg derzeit umtreibt: „Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten“.

„Erst mal ist es gut, dass der Erlass schon eine Woche vorher ausgegeben wurde“, sagte Minner. Durch den detaillierten Erlass seien etliche Fragen geklärt, wie der Präsenz-Unterricht mit Mundschutz umzusetzen sei. 

Anders als in der Phase zwischen den Oster- und Sommerferien, in denen Schüler in Kleingruppen unterrichtet wurden, werden nun bis zu 30 Schüler in einem Klassenraum unterrichtet, was die Einhaltung der Abstandsregeln unmöglich macht. Dafür tragen alle Schüler und der oder die Lehrer(in) Masken. 

 Elisabeth Minner hat selbst eine klare Meinung zu den Vorgaben: „Ich finde die Maskenpflicht notwendig, aber es wird eine Herausforderung für alle Beteiligten.“ Derzeit sei man dabei, die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen. Dank der guten Unterstützung durch die Stadt Plettenberg habe man an diversen Punkten Desinfektionsspender installiert. Auch die Acrylglasscheiben im Sekretariat seien dort schon vor Monaten installiert worden. Momentan werden Überlegungen angestellt, wie der Mensabetrieb laufen kann, wie die Hausaufgabenbetreuung aussieht und wie Sprachgruppen, bei denen bei der Maskenpflicht Ausnahmen erlaubt sind, möglichst klein gehalten werden können. 

Nicht stattfinden können vorerst Chorstunden und auch Blasinstrumente sind tabu. Dafür findet der Sportunterricht statt – allerdings immer draußen. Vorerst gelten die neuen Vorgaben bis zum 31. August. Elisabeth Minner kann sich vorstellen, dass man tagesaktuell noch Änderungen vornehmen müsse. Vorbereitet ist man auch auf Schüler, die ihre Maske vergessen haben. Für den Fall habe man eine ausreichende Zahl an Ersatzmasken. 

Klar geregelt ist in dem Erlass auch, wie mit Maskenverweigerern umzugehen ist. Denen droht gemäß der neuen Verordnung im schlimmsten Fall ein Verweis. Einschulung Änderungen gibt es am ASG auch bei der Einschulung. Diese findet coronabedingt in zwei Abschnitten in der Aula statt. Die 114 Fünftklässler – das ist die zweithöchste Anmeldezahl – können dabei jeweils ein Elternteil mitbringen. Wenig Sorgen hat die ASG-Schulleiterin aufgrund des Alters ihres Kollegiums. „Nur zwei der 70 Kollegen sind über 60 Jahre alt“, sagte Minner, an deren Schule derzeit 775 Schüler unterrichtet werden. Abschließend zeigte sie sich froh über den Neustart an den Plettenberger Schulen nach den Sommerferien. „Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht und werden das in gegenseitiger Rücksichtnahme über die Bühne bringen“, so Minner abschließend.

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