Manfred Gärtner im Seniorenzentrum Bracht

Wenn der Grünetaler Schützenkönig zum Weihnachtsmann wird...

Schützenverein Grünetal Spende Seniorenzentrum Bracht Rubbellose
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Der Grünetaler Schützenkönig Manfred Gärtner hatte nicht nur eine Menge Stutenkerle mitgebracht. Er konnte Leiterin Elke Reperich auch Rubellose und einen Monats-Lottoschein überreichen.

Sie sind wohl mit am stärksten von der Corona-Pandemie und den geltenden Einschränkungen betroffen: Die Bewohner der Seniorenzentren und Pflegeheime. Dass die Welt „da draußen“ die älteren Mitbürger aber nicht vergessen hat, beweist unter anderem der Grünetaler Schützenverein.

Plettenberg - Der Verein übergab dem Seniorenzentrum auf der Bracht nun eine sicher nicht alltägliche Spende.

Der amtierende Schützenkönig der Grünetaler, Manfred Gärtner, betätigte sich dazu als Weihnachtsmann und beschenkte die Bewohner der Einrichtung auf der Bracht mit zahllosen Stutenkerlen – und Rubellosen. Diese Spende mag ungewöhnlich erscheinen, sorgte bei den Senioren aber für viel Freude. Und so mancher Gewinn wurde sogleich „errubbelt“.

Manch ein Bewohner meinte jedoch, der „Mutzenmann“ (so hießen die Stutenkerle früher) habe frisch gegessen doch oberste Priorität. Und die Pfeifen wurden gesammelt – für den Besuch der Enkelkinder.

Der ganz große Gewinn könnte jedoch noch kommen: Denn Gärtner hatte außerdem einen Lotto-Monatstippschein mit im Gepäck. „Die Senioren werden nun sicher jeden Mittwoch- und Samstagabend gebannt die Ziehung der Glückszahlen am TV verfolgen“, sagte Gärtner.

In gemütlicher Runde – nach coronakonformer Einlasskontrolle und mit Abstand und Mundschutz – saßen Manfred Gärtner und einige Bewohner beisammen, um unter anderem über das ausgefallene Schützenjahr, über Döneken aus alten Zeiten und über die Hoffnung einer baldigen Besserung der Pandemie-Lage zu sprechen. Manfred Gärtner versprach, sobald möglich die Senioren auch wieder zu den Vereinsaktivitäten einzuladen: So zum Beispiel zum traditionellen Kaffeetrinken zum Schützenfest oder zu den eigens veranstalteten Seniorenfeiern. Zum Abschluss gab es ein „Horrido“ für die Betreuerinnen, denen Gärtner herzlich für die Organisation dieses Termins dankte. 

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