Schützen wollen Oesterhalle pachten - das könnte dort in Zukunft angeboten werden

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Plettenberg - Der Schützenverein Oestertal überlegt, die Oesterhalle von der Stadt zu pachten. Klappt das, könnte die Halle künftig deutlich stärker genutzt werden – zumal es schon Interessenten wie eine Kampfkunstschule und ein Tanzstudio gibt.

Geht es nach Andrea Saladdino, dem Vorsitzenden des Schützenvereins, dann könnte die Oesterhalle schon bald als neuer Veranstaltungsort genutzt werden. Schon jetzt gebe es Anfragen für die Nutzung unter der Woche – unter anderem von den Tanzkindern des Skiklubs, von einer Krav-Maga-Kampfkunstschule und von „Supertalent“-Finalist Emil Kusmirek aus Finnentrop, der im Oestertal gerne Tanzkurse geben möchte.

Eben jener Emil Kusmirek hat beim Eiringhauser Winterball bereits Flugzettel in Umlauf gebracht, auf denen verkündet wird, dass sein Tanzstudio im Mai in der Oesterhalle eröffnen wird. Ganz so klar wie auf den Handzetteln ist das Vorhaben allerdings noch nicht. Zwar planen die Schützen, die Halle ab Mai tatsächlich zu vermieten, doch auf dem Weg dahin stehen noch zwei wichtige Entscheidungen aus.

Zunächst müssen sich die Mitglieder des Schützenvereins am kommenden Wochenende bei ihrer Jahreshauptversammlung mehrheitlich für den Pachtvertrag aussprechen. Wie dieses Votum ausfällt, ist nicht vorherzusehen. Andrea Saladdino hofft jedenfalls auf eine positive Abstimmung, „weil es einfach keine Alternative gibt“. Die Stadt hat ein Interesse daran, die Oesterhalle aus Gründen der Wirtschaftlichkeit oder besser gesagt der Unwirtschaftlichkeit abzugeben. Wenn der Schützenverein die Halle nicht übernehmen würde, wäre die Zukunft des Gebäudes und damit auch des Zuhauses der Schützen unklar, berichtet Saladdino. Und: „Eine andere Fläche für die Schützenfestveranstaltungen gibt es nicht, ein Zelt wie in Eiringhausen rechnet sich nicht.“

Wenn die Schützen einen positiven Beschluss fassen sollten, müsste im zweiten Schritt die Stadt Plettenberg den Pachtvertrag für die Oesterhalle mitsamt der angrenzenden Hausmeisterwohnung genehmigen und unterzeichnen. Das könnte schon in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am kommenden Dienstag geschehen. Bürgermeister Ulrich Schulte rechnet damit, dass diese Zustimmung nur noch eine Formsache wäre.

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