35 Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer Gymnasiums nehmen erfolgreich am Englisch-Zusatzkurs teil

Cinderella 2018: „Can I have your Instagram?“

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Plettenberg - Die Sommerferien vorzeitig beenden und zur Schule zurückkehren? – Für die meisten Schülerinnen und Schüler undenkbar. Nicht so für 35 Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, die in der letzten Ferienwoche am Kurs „English in Action“ teilnahmen.

In täglich sechs Schulstunden arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis Q1 an ihren sprachlichen Fähigkeiten. Im Mittelpunkt stand dabei natürlich die Sprachkompetenz. An der korrekten Aussprache wurde gefeilt, neue Vokabeln erlernt und passiv vorhandene Sprachkenntnisse aktiviert. Unterrichtet und unterstützt wurden sie dabei durch drei Muttersprachler: David Vella Zarb aus London, Sophie Winton aus Aberdeen sowie Diane Webster aus Yorkshire. Alle drei sind ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer, die durch EAQUALS (Europäischer Verband für Qualifikation im Sprachunterricht) für „English in Action“ akkreditiert wurden. Am Freitagabend fand in der Aula des Gymnasiums schließlich eine rund 45-minütige Abschlussveranstaltung statt. In dieser erhielten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Teilnahmezertifikate, sondern gaben ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern in vier kurzen Vorführungen auch eine Kostprobe ihrer verbesserten Sprachfertigkeiten. Doch nicht nur diese wurden in dem Workshop geschult; auch Teamwork und die Ausbildung von Selbstvertrauen, vor allem in die eigene Sprachfähigkeit, standen auf dem Stundenplan.

 Auf der Bühne vor Publikum zu agieren stellt für viele bereits eine große Herausforderung dar. Sich dabei nicht einmal im gewohnten Metier der eigenen Muttersprache zu bewegen – für die meisten der blanke Graus. Entsprechend hoch waren am Freitag die Leistungen der Schülerinnen und Schüler einzuordnen, wenn es mitunter auch etwas an der Akustik haperte. Sehr unterhaltsam waren die kurzen Theaterstücke der ersten beiden Gruppen. Das erste Stück wurde als „Aktionkomödie“ angekündigt, und sollte halten, was es versprach. Inhaltlich wurde einem Jungen die Spielkonsole gestohlen, was polizeiliche Ermittlungen nach sich zog. Sätze wie: „Have you ever seen this footprints?“ und der Singsang beim Auftritt des WDR4-Reporters sorgten für Lacher im Publikum. 

Ähnlich heiter war auch das zweite Stück: „Cinderella“ – im Schnelldurchlauf und in die heutige Zeit versetzt: aus der Kutsche wurde ein Taxi, das tatsächlich aber eine Sackkarre war, es wurde Macarena getanzt und der Prinz fragte statt nach dem Namen der unbekannten Schönen: „Can I have your Instagram?“ Deutlich sachlicher war die Präsentation der dritten Gruppe. Dabei handelte es sich um eine Debatte, ob die Monarchie, explizit die britische, heutzutage noch zeitgemäß sei oder ein überholtes Relikt vergangener Tage. Untermalt wurde das Ganze mit Bildern einer Powerpoint-Präsentation. Obwohl der sprachliche wie inhaltliche Anspruch dieses Beitrags deutlich über dem seiner Vorgänger lag, war er für das Publikum weniger fesselnd anzusehen. Erschwerend kam hinzu, dass die Akteurinnen sehr leise sprachen und im Zuschauerraum teilweise sehr laut geflüstert wurde. Ein ähnliches Problem gab es auch beim letzten Beitrag: einem Film über den englischen Fußball. Die stellenweise schlechte Tonqualität wurde jedoch durch zum Schmunzeln anregende Szenen und Einblendungen im Film kaschiert. 

Als „amazing“ und „wonderful time“ bezeichnete Diane Webster die Woche mit den ASGlern. Die Eltern können stolz auf ihre Kinder sein, so Webster, und diese selbst auf die Fähigkeiten, die sie in so kurzer Zeit deutlich verbessert haben. Auch für die Lehrerinnen und Lehrer des ASG fand Webster lobende Worte. Abschließend lässt sich allgemein sagen: „Well done!“J nis

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