240 Schüler melden sich für weiterführende Schule

Anmeldezahlen in Plettenberg stabil?

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Plettenberg – Die Anmeldezahlen für das neue Schuljahr fallen an sich wie erwartet aus – immerhin gibt es erfreuliche Entwicklungen. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Stadt hervor, der nächste Woche im Schul- und Kulturausschuss vorgetragen wird.

240 Schüler haben sich für nach den Sommerferien für die weiterführenden Schulen angemeldet. Mit 105 Schülern gehen die meisten davon auf die Geschwister-Scholl-Realschule. 92 Schüler gehen aufs Gymnasium, 43 auf die Zeppelinschule.

Die Anmeldezahlen belegten weiterhin die Akzeptanz aller drei Schulformen in Plettenberg, heißt es in dem Bericht. Die Zeppelinschule könne – gegen den Landestrend – wieder stabil zwei Eingangsklassen bilden. Die Stadt macht diese Entwicklung an „der guten Arbeit vor Ort und der engen Kooperation mit der heimischen Wirtschaft“ fest.

Als erfreulich hervorgehoben wird auch, dass sich mit 17 Schülern außergewöhnlich viele Jugendliche von anderen Schulen zur gymnasialen Oberstufe am ASG angemeldet haben.

Erwartungsmäße Zahlen gibt es bei den Grundschulen. 214 Anmeldungen liegen insgesamt vor. 104 neue Schüler werden zum neuen Schuljahr die Martin-Luther-Grundschule besuchen (33 davon die Oester), 50 die Hallenschule (21 davon Ohle), 35 die Eschenschule und 25 die Holthauser Grundschule.

Für den Offenen Ganztag gibt es folgende Zahlen: An der Martin-Luther-Schule werden das Angebot im neuen Schuljahr 75 Schüler annehmen, 50 im Oestertal, 53 auf der Halle, 48 in Ohle, 58 am Eschen und 40 in Holthausen – macht 324 insgesamt.

Natürlich blickt Plettenberg auch auf die Nachbarkommunen. Interessant werden dürfte, wie sich die Gesamtschulen in Finnentrop und Werdohl entwickeln.

Eingerichtet werden sollte zum Schuljahr 2019/2020 eine gemeinsame Gesamtschule. Das scheiterte allerdings an zu geringen Anmeldezahlen für die fünfte Klasse in beiden Standorten. Auch konnte in Finnentrop keine eigene Oberstufe gebildet werden. Auch hier fehlten Anmeldungen.

Stand jetzt: Die Finnentroper Gesamtschule wird zunächst weitergeführt. In Werdohl steht ein politischer Beschluss an, ob die Realschule oder die Gesamtschule weitergeführt werden soll. Das soll im Sommer 2019 entschieden werden, heißt es in der Beschlussvorlage.

Wie das ausgeht und inwieweit Plettenberg mehr Schüler bekommen wird, „bleibt zu beobachten“, heißt es.  

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