„In den Klassen war alles wie vor Corona“

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Hannah Bals und Jennifer Megger schilderten die Eindrücke ihres ersten Schultages mit Maskenpflicht an der Hansaschule in Attendorn.

Plettenberg – Seit den Osterferien war an einen normalen Schulalltag an den weiterführenden Schulen in Plettenberg coronabedingt nicht zu denken. Doch seit Mittwoch es wieder volle Schulbusse und komplett gefüllte Klassenräume. Nur eines ist anders: Niemand darf die Schule ohne Mundschutz betreten.

Wie der erste Tag verlief, befragten wir einige Schüler der weiterführenden Schulen: Stefanie Wegener, die die Oberstufe (EFS1) am Albert-Schweitzer-Gymnasium besucht, kam mit der Maskenpflicht gut zurecht. „Wir haben als Oberstufenschüler den Vorteil, dass wir das Schulgelände verlassen dürfen und dann auch mal die Maske abnehmen dürfen.“ Im Unterricht sei es schwer und anstrengend alles zu verstehen, „da die Masken die Lautstärke dämpfen“, findet die Plettenbergerin. 

Mit der Lautstärke und dem Verstehen der anderen hatten auch die beiden zwölfjährigen Plettenbergerinnen Hannah Bals und Jennifer Megger ihre Probleme beim Besuch der Hansaschule in Attendorn. Auch müsse man jetzt zum Fenster oder in einen gesonderten Raum gehen, wenn man etwas trinken wolle. Aber alles in allem habe der erste Schultag mit der Maskenpflicht gut geklappt.

 Das findet auch Luis Jeide, der die 10. Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums besucht. „Schön war es heute vor allem, die ganzen Mitschüler wiederzusehen“, fand der 15-Jährige, der vorsichtshalber noch Ersatzmasken eingepackt hatte. „In den Klassenräumen war alles wie vor Corona, nur saß man jetzt halt mit Maske nebeneinander“, so der Rönkhauser, der als Oberstufenschüler ebenfalls die Gelegenheit nutzte, außerhalb des Schulgeländes ohne Maske tief durchzuatmen. Alles in allem – und da hatte er die gleiche Meinung wie alle anderen befragten Schüler – war die Schule mit Maskenpflicht etwas anstrengend, aber dennoch durchaus erträglich.

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