Zufahrt gesperrt

Eingeschneit: Plettenberger Schüler sitzen in Hinterglemm fest

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[Update, 14.13 Uhr] Plettenberg - Die verschneite Wetterlage hat die Pläne der Reisegruppe des Albert-Schweitzer-Gymnasiums durchkreuzt. Eigentlich sollte die erste Gruppe am Montag abreisen und die zweite Gruppe in Hinterglemm ankommen. Weil die Zufahrtsstraße gesperrt war, wurde daraus aber nichts. Inzwischen sind die Straßen frei; die Plettenberger Schüler befinden sich auf dem Rückweg.

Wie Schulleiterin Elisabeth Minner auf Anfrage bestätigte, mussten die Schüler am Montag ihre Freizeit unfreiwillig um einen Tag verlängern. Als gegen 18 Uhr wegen Lawinengefahr die L 111 gesperrt werden musste, gab es auch für die Gymnasiasten und ihre Lehrer keinen Weg mehr aus Saalbach-Hinterglemm. Deshalb haben die Verantwortlichen in Absprache mit der Schulleitung eine weitere Nacht in ihrer Unterkunft gebucht.

"Allen geht es gut und auch die Stimmung ist gut", berichtet Elisabeth Minner. Den Tag verbringen die Neuntklässler heute in ihrem Hotel und nicht mehr, wie die letzten Tage, auf der Skipiste. 

Betroffen ist gleichzeitig die zweite Reisegruppe, die am Montag eigentlich die erste Gruppe ablösen sollte. Als die Kinder und Lehrer gerade im Bus auf dem Weg waren, erfuhren sie von der Straßensperrung. Daraufhin setzte sich eine Telefonkette in Gang und es wurde kurzfristig umdisponiert. Die Gruppe hat die Nacht nun im 25 Kilometer von Hinterglemm entfernten Bruck verbracht.

Die Hoffnung, dass sich die Wetterlage wieder verbessert, ist nun eingetroffen. Die Straßen sind wieder frei. Die abreisende Gruppe konnte sich am Dienstagmittag auf den Heimweg machen, während die anreisende Gruppe endlich ihre eigentliche Unterkunft in Hinterglemm beziehen konnte.

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