Willkommen auf Schloss Fabelstein

Alles ist bereit für die große Bühnenshow-Premiere am Samstag

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Bei der Generalprobe am Sonntag wurde bereits deutlich, wie die echten Schauspieler mit dem digitalen Abbild der Hauptfigur Samo Rosensteig interagieren.

Plettenberg – Prinzessin Auralie, Plüschkugel Daffel und all die anderen Fabelwesen stehen in den Startlöchern. Am Samstagabend (28. Dezember) wollen sie die Zuschauer der multimedialen Show Schloss Fabelstein in ihre farbenfrohe Märchenwelt entführen.

Lange hat das Veranstalterteam um die Plettenberger Christina Patzelt, Patrick Tussnat und Matthias Bähr auf diesen Tag hingearbeitet. Jetzt sind alle Szenen im Kasten. „Die Vorfreude auf den 28. Dezember steigt“, sagt Patrick Tussnat, der nach intensiven Wochen die Ruhe der Weihnachtsfeiertage im Kreise seiner Familie genießen konnte.

Vor fast genau einem Jahr hatte der Besitzer des Märcheneis-Cafés mit den ersten Arbeiten für die Bühnenshow begonnen. Per Lkw lieferte ihm ein Großhandelsunternehmen etliche Styroporplatten, aus denen der Plettenberger im Laufe der Monate die Kulissen herstellte. Mit Styroporschneidemaschine, Armierungsspachtel, Montagekleber und Acrylfarbe kreierte Tussnat phantastische Bauwerke wie die Eingangstür zu Schloss Fabelstein oder den Eichenbaum Baldur.

Am Donnerstag letzter Woche brachte das Team die selbstgebauten Kulissen aus Tussnats Werkstatt im Dachgeschoss aus der Neue Straße mit dem Kleintransporter in die Böddinghauser Aula. Dort kümmerten sich die vier Bühnentechniker um die Bauwerke. Wo wird welche Kulisse auf der Bühne stehen? Wie muss das Licht ausgerichtet werden? Wann kommt welches Bühnenelement zum Einsatz? Alle Abläufe müssen hundertprozentig sitzen.

Gleiches gilt auch für die Schauspieler. Sie stießen am Samstag dazu und durften als erstes ihre Kostüme in Empfang nehmen. Auch diese sind „made in Plettenberg“. Rund acht Monate hat Schneiderin Christina Patzelt an der passenden Kleidung für Prinzessin Auralie, Glühkäfer Angellia und Co. gearbeitet. Herausgekommen sind zwölf prachtvolle Kostüme, in denen sich die Schauspieler sichtlich wohlfühlten.

Auf ihre Auftritte waren die Darsteller bestens vorbereitet. Sie konnten im Vorfeld schon zuhause ihre Rolle durchspielen – einerseits, weil sie das Drehbuch hatten und andererseits, weil Regisseur Matthias Bähr sie mit den digitalen Einspielern versorgt hatte. Zur Erklärung: Bekanntlich verbindet die Show ja Elemente aus Kino, Theater und Musical. Die dafür erforderlichen Filmsequenzen, die in der Show auf eine Leinwand auf die Bühne projiziert werden, hat der Plettenberger Regisseur bereits im Sommer in Düsseldorf abgedreht. Die echten Schauspieler interagieren dann immer wieder mit der Projektion der Hauptfigur Samo Rosensteig, die zu keiner Zeil real auf der Bühne stehen wird.

Was sich kompliziert anhört, wirkte während der Proben wie aus einem Guss. Zwölf Stunden Proben am Samstag, weitere zwölf Stunden am Sonntag, zwischendurch Mittagessen mit vegetarischem Auflauf oder hausgemachtem Rinderbraten, Klößen und Rotkohl – dann waren die Aufbau- und Probentage erfolgreich abgeschlossen.

„Ich bin sehr glücklich, dass alles super funktioniert hat und die verschiedenen Elemente Film, Theater, Musical so gut miteinander harmoniert haben“, sagt Patrick Tussnat. „Jetzt bin ich gespannt auf den Moment, die Reaktionen der Leute zur Show zu sehen und ihnen dabei in die Gesichter zu schauen.“

Tickets für die Show

Karten für die Premierenvorstellung am Samstag, 28. Dezember, (Einlass ab 18.30 Uhr in der Böddinghauser Aula) gibt es nur noch heute im Vorverkauf im Märcheneis-Café an der Neue Straße. Am Samstag sind die Karten nur noch an der Abendkasse erhältlich. Die Preise variieren je nach Sitzplatzkategorie für Erwachsene zwischen 21,50 und 28,50 Euro und für Kinder zwischen 15,50 und 22,50 Euro. Der zweite und vorerst letzte Aufführungstermin findet am Freitag, 3. Januar statt.

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