Noch nichts vor am Wochenende?

Auf diesem Rundweg wird der Spaziergang ab jetzt zum Familien-Abenteuer

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Kristin Roeder (links) und Katharina Hammer haben die Stationen auf dem vier Kilometer langen P1-Rundweg an diesem Freitag aufgebaut, zum Wochenende ist damit alles fertig und begeh- und bespielbar - so wie zum Beispiel hier an Station 2, wo Wasser, ein Messbecher und Kopfrechenkünste gefragt sind.

Wem es auch langweilig geworden ist, in Corona-Zeiten immer nur die gleichen Wege abzuspazieren, für den gibt es jetzt eine tolle Neuigkeit. In einer Stadt im MK ist ein Rundweg zu einem Schatzsucher-Pfad für alle umfunktioniert worden.

Plettenberg - Squirrel ist etwas Schreckliches passiert. Das quirlige Eichhörnchen hat seinen Schatz verloren. Ein Räuber muss ihn gestohlen haben. Und jetzt braucht Squirrel dringend Hilfe von abenteuerlustigen Familien aus Plettenberg und Umgebung, die Lust auf eine Schatzsuche haben.

Die Spuren führen auf den P1-Rundweg am Hestenberg. Wer vom Startpunkt an der Kreuzung Wall/Hestenbergtunnel auf dem Fußweg in Richtung Tunnel geht, findet an einer Bank die ersten Hinweise. Und tatsächlich: Hier hat der Dieb auch ein Bekennerschreiben hinterlassen und lässt wissen: „Wenn du den Schatz zurück haben möchtest, erweise dich als kluges Köpfchen und folge den Spuren...“

13 Station hält der Weg insgesamt bereit – 13 Stationen, an denen Kinder im Grundschulalter und Familien ihr Wissen, ihre Geschicklichkeit und ihre Beweglichkeit auf die Probe stellen können.

Geplant worden ist die Schatzsuche in den letzten Wochen von den Mitarbeiterinnen des Jugendzentrums. Kristin Roeder und Katharina Hammer haben sich an diesem Freitag auf den Weg gemacht, um die Materialien für die Stationen im Wald zu verteilen und die passenden Erklärzettel aufzuhängen. Einen Spaziergang, bei dem Familien Zeit miteinander verbringen können und Spiel und Spaß geboten bekommen – das ist die Intention, aus der die Jugendzentrums-Mitarbeiter diese Schatzsuche entwickelt haben.

Die Wahl für diese Aktion fiel schnell auf den P1-Rundweg – einerseits, weil er im städtischen Besitz ist, andererseits, weil er mit seinen vier Kilometern eine gute Länge hat und als leicht eingestuft wird. Letzteres bedeutet aber nicht, dass es nur flach durch den Wald geht. Teilweise geht es rauf und runter, über Stock und Stein, nicht gerade eine Strecke für Kinderwagen, sondern schon eine kleine Herausforderung – also ähnlich wie die Aktion selbst.

Auf dem Weg werden den Schatzsuchern immer wieder Pfeile und laminierte Hinweiszettel begegnen. Hier verrät der Dieb jeweils einen Buchstaben für ein Lösungswort und stellt dazu noch eine Aufgabe, die die Kinder und Familien erfüllen können, aber nicht müssen. Da gibt es zum Beispiel einen Zollstock mit Fotos von Tieren, anhand dem die Kinder schauen können, ob sie weiter als eine Springspinne (neun Zentimeter), ein Eichhörnchen (90 Zentimeter) oder sogar ein Laubfrosch (1,70 Meter) springen können. Oder in einem Fühlsäckchen Dinge ertasten oder in einem Quiz mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten Fragen lösen, wie viele Nüsse ein Eichhörnchen zum Beispiel pro Jahr sammelt.

Etwa zweieinhalb Stunden dürfte der Abenteuer-Spaziergang in etwa dauern, schätzen Kristin Roeder und Katharina Hammer. Mitzubringen sind lediglich ein Stift, Handdesinfektionsmittel und passendes Schuhwerk an den Füßen – die restlichen Materialien finden sich auf dem Weg.

Das Lösungswort können die Schatzsucher schließlich am Ende auf eine Karte eintragen und diese am Jugendzentrum einwerfen, per Post oder Mail senden oder am Telefon vorlesen. Zur Belohnung können sich die Familien dann nach Voranmeldung den Schatz von Eichhörnchen Squirrel im Jugendzentrum abholen. Zusätzlich dazu nehmen alle Teilnehmer bis zum 11. April an einer großen Verlosung teil, bei der als Hauptpreis ein Überlebenspaket für Kinder winkt.

Seit Freitag ist der Weg vorbereitet, das heißt, dass sich Familien schon ab diesem Wochenende auf den Weg machen können, um Squirrel zu helfen. Kristin Roeder und Katharina Hammer freuen sich schon auf die Resonanz: „Wir hoffen einfach, dass viele mitmachen und dass alle gut mit den Materialien umgehen.“

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