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Sanierung könne sich sehen lassen: Hoffen auf Akzeptanz beim Bürger

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Von: Hartmut Damschen

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Gut gelaunt kamen die Mitglieder der PWG zur Jahreshauptversammlung. Kein Wunder, lag das letzte persönliche Treffen coronabedingt doch rund zwei Jahre zurück.
Gut gelaunt kamen die Mitglieder der PWG zur Jahreshauptversammlung. Kein Wunder, lag das letzte persönliche Treffen coronabedingt doch rund zwei Jahre zurück. © Hartmut Damschen

Die Innenstadtsanierung geht voran, trotz vieler Baustellen, die im Plettenberger Zentrum noch immer existieren. Mit dem bisher Erreichten zeigten sich die Mitglieder der Plettenberger Wählergemeinschaft (PWG) im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung überaus zufrieden.

Plettenberg – „Es war schwierig. Daher freue ich mich, dass wir uns nach zwei Jahren wiedersehen“, begann der 1. Vorsitzende der PWG, Andreas Patry, die Versammlung im Haus Wiesenthal in Kückelheim. Zwar gab es Treffen über Zoom-Kontakte im Internet, doch das ersetzt kein Gespräch, das von Angesicht zu Angesicht geführt wird.

Der Fraktionsvorsitzende Klaus Salscheider betonte, dass dennoch auch effektiv über die Online-Treffen diskutiert werden konnte. Auch die interfraktionelle Zusammenarbeit funktioniere in vielen Fällen gut. Ebenso wie die mit dem Bürgermeister und der Stadtverwaltung.

Sogleich kam Salscheider auf die Kernthemen zu sprechen. Vor allem die Innenstadtsanierung lag und liege der PWG sehr am Herzen. Die bisher durchgeführte Sanierung könne sich sehen lassen. Man hoffe, dass das sanierte Zentrum Akzeptanz bei allen Altersklassen finden wird. In diesem Zusammenhang wurde noch einmal darauf verwiesen, dass die Pollerlösung zur Verkehrsberuhigung der Neue Straße ursprünglich von der PWG stamme.

Beim Breitbandausbau sei zwar erfreulicherweise viel passiert. Die Versammelten stellten jedoch die Frage, warum Menschen keinen Zugang erhalten, bei denen das Glasfaserkabel am Haus direkt vorbeiführt? Ähnliches Urteil beim Thema Radwege: Der Ausbau nach Landemert sei gelungen, doch die Anbindung nach Werdohl lasse immer noch auf sich warten.

Ein wichtiges Thema für die PWG seien die Spielplätze. Diese wurden als eminent wichtig für die Entwicklung von Kindern bezeichnet. Die Spielplätze an der Schleusinger Straße (behindertenfreundlich) und am Eschen (Thema Landwirtschaft) seien gut gelungen und übergeben. Die Spielplätze in der Kersmecke (für Kleinere) und auf der Weide (Bolzplatz) seien im Zusammenhang zu sehen und hatten einen Teilumbau (Thema Bergwelt) erfahren.

Dass Schul-Standorte in Zukunft aufgegeben werden, sei nötig, um andere Standorte aus- beziehungsweise neubauen zu können. Dabei handele es sich um einen langen Prozess, der besondere finanzielle Mittel erfordere. Damit einhergehend forderte Salscheider eine optimale Bezahlung für gutes Personal.

Der PWG-Fraktionsvorsitzende forderte darüber hinaus einen Masterplan für Kitas und Familienzentren. Es sei wichtig, die engen Kapazitätsgrenzen zu erweitern. Die Wartelisten würde immer länger. Kinder, die aus der Ukraine hinzugekommen sind, machten Lösungen noch dringender.

„Unsere Feuerwehr muss die bestmögliche Ausrüstung erhalten“, forderte Salscheider, der in diesem Zug den Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses in Ohle begrüßte. Zum Thema Straßenbaubeiträge sagte Salscheider: „Hier muss es eine generelle Befreiung für Anlieger geben.“

Erfreut zeigte sich die PWG über den Ausgang der vergangenen Kommunalwahl, die vier Sitze im Stadtrat brachte. „Wir konnten uns verbessern“, sagte Salscheider sichtlich zufrieden. „Es gab bei uns keine Effekthascherei im Vorfeld der Wahlen und wir haben ein gutes Ergebnis erzielt.“ Mit der UWG auf Kreisebene gab es keine Kontakte. Patry: „Auf Ortsebene gibt es genug zu tun. Wir können wieder neu Gas geben.“

Wahlen

PWG-Vorsitzender Andreas Patry bedauerte, dass Ralf Dienstühler seinen Posten als Schriftführer zurückgab, durfte sich aber freuen, dass Geschäftsführerin und Kassiererin Marita Sievers an dem Abend kommissarisch die Protokollführung übernahm. Marie Kristin Benner, die an dem Abend nicht anwesend war, hatte im Vorfeld ihr Einverständnis erklärt, dass, wenn sie gewählt würde, den Posten der Schriftführerin annimmt. Sie wurde einstimmig gewählt.

Bei den Kassenprüferinnen ist Natalie Hüsmert noch ein weiteres Jahr im Amt, während Marion Dorn hinzukam. Bahar Öztürk schied dafür turnusmäßig aus.

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