Ruheplätze in der Innenstadt: Wo werden welche Bänke aufgestellt?

Die Bank vor dem ehemaligen Eiscafe Tonesi in Plettenberg Innenstadt
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Die Bank vor dem ehemaligen Eiscafe Tonesi soll nicht in der Spritzzone des Fontänenhüpfers installiert werden.

Die neuen Bänke für die Plettenberger Innenstadt stehen schon bereit. Wir geben einen Überblick, wann und wo sie eingesetzt werden sollen.

Plettenberg - In den nächsten Tagen soll es wettertechnisch zwar noch einmal ungemütlich werden, doch nach der Öffnung der Einzelhandelsgeschäfte herrscht wieder Leben in der Plettenberger Innenstadt. Damit man sich nach dem langen Lockdown demnächst vom fast schon ungewohnt gewordenen Shoppen erholen kann, werden derzeit an einigen Stellen in der teilweise schon fast fertigen Fußgängerzone Bänke aufgestellt.

Die Bank, die vor dem ehemaligen Eiscafé Tonesi installiert wird, war nach den Angaben von Bauamtsleiter Sebastian Jülich ursprünglich nicht geplant. Die Idee sei im Rahmen der Bauausführung aufgekommen. Der nahegelegene Standort des bereits installierten Fontänenhüpfers werde bei der Installation berücksichtigt. Damit soll vermieden werden, dass man beim Ausruhen durchnässt werde.

Bereits einbetoniert wurden die Bänke an der Graf-Dietrich-Straße. Dabei geht die Blickrichtung allerdings nicht in die Innenstadt, sondern in Richtung Offenbornstraße. Warum das so ist, erklärte der städtische Bauamtsleiter nach Rücksprache mit dem Planungsbüro bbz. So wurde die Sitzbank laut Jülich „entsprechend der beschlossenen Planung aufgestellt“, die Planung stamme vom Büro bbz aus Berlin. Sebastian Jülich schrieb dazu auf Anfrage: „Die Innenstadt will ja einladend sein und offen nach außen wirken, dies ist Ziel der Positionierung der Bänke.“ Eine zweite Bank etwas weiter westlich erlaube den Blick auf den Alten Markt.

Warum in dem Bereich der Fußgängerzone an der Graf-Dietrich-Straße, wo vor knapp zwei Jahren der Startschuss zur Innenstadtsanierung gefallen ist, immer noch eine Baustellen-Atmosphäre herrscht, da dort mehrere Paletten mit Steinen stehen, erklärte Jülich wie folgt: Die Steine dort seien für die Gestaltung des Platzes am Untertor und der Zimmerstraße vorgesehen. Um Engpässe bei der Materialbeschaffung zu vermeiden, habe die Firma Boymann alle erforderlichen Materialen auf die Baustelle kommen lassen, statt diese abschnittsweise von den Herstellern abzurufen. Der vorgesehene externe Lagerplatz sei mit Steinen aber schon ausgereizt. Die Natursteine stünden daher an verschiedenen Stellen in der Innenstadt.

Ungeachtet dessen sei geplant, das Befahren des Graf-Dietrich-Platzes, das jetzt durch die Steinpaletten unterbunden wird, durch die Aufstellung von Verkehrsschildern zu regeln.

Weitere Bänke sind im Bereich Untertor geplant. Gemäß Planung wird dort an jedem Baum eine Bank aufgestellt; die beiden Bänke stehen sich dann gegenüber. Darüber hinaus sollen weiter Bänke in der Innenstadt aufgestellt werden. Wie Sebastian Jülich betonte, werden insgesamt sechs Bänke im Bereich Untertor und Obertor aufgestellt und zwei Hockerbänke am Alten Markt. Dazu kommen noch die Einfassungen der Pflanzflächen am Kirchplatz, die in Teilen mit Holzauflage, Rückenlehne und Armlehne ebenfalls als Bank dienen.

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