Ride for Hope: Plettenberger fährt mit dem Motorrad durch Südafrika, um Kindern zu helfen

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Plettenberg - Mit seinem Bart sieht Dennis Iffland aus wie ein waschechter Motorradfahrer. Der 47-Jährige fährt Motorrad aus Leidenschaft und steht nun vor dem größten Abenteuer seines Lebens, denn der Plettenberger startet bei der Tour Ride-for-Hope-Africa 2019. Das Projekt vereint 15 Biker und sieben Servicefahrer in drei Begleitfahrzeugen aus Deutschland, Belgien und Südafrika.

Unter der Federführung von Initiator Sören Dörr geht es vom 8. bis 25. März 2019 durch den Nordosten Südafrikas, durch Swasiland und Lesotho. Die 15 Teilnehmer kommen aus Deutschland, Belgien und Südafrika und sind allesamt keine Profis. „Wir tragen die Reisekosten in Höhe von 4000 Euro selbst und beteiligen uns mit einem Startgeld in Höhe von je 1 000 Euro“, erklärt Iffland, der selbst noch nie in Afrika war und dort Tagesetappen von 200 bis 300 Kilometern absolvieren wird. Allerdings nicht mit seiner 800er BMW GS, sondern voraussichtlich mit einer geliehenen Yamaha XT 600. „Es wäre zu teuer und aufwändig, die eigenen Motorräder nach Afrika zu bringen“, sagte Iffland, der deshalb auf das Geländemotorrad zurückgreifen wird.

Vor Reiseantritt wird sich der zweifache Familienvater aus Himmelmert noch gegen Gelbfieber, Tollwut und Malaria impfen lassen, um gerüstet zu sein für das große Abenteuer. Iffland ist in seiner Freizeit auch in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Wiesenthal aktiv. Als er in einer Motorradzeitschrift von dem Projekt „Ride for Hope“ las, wusste er, dass er dabei sein möchte. „Ich will etwas Gutes tun und auch Freude daran haben“, sagte Iffland.

Mit dem Projekt werde die Organisation „Christ’s Hope“ unterstützt, deren Ziel es ist, Kindern zu helfen, die im südlichen Afrika von HIV und Aids betroffen sind. Diese sind entweder selber erkrankt oder haben ein oder beide Elternteile aufgrund von Aids oder HIV verloren. Bei seiner 17-tägigen Motorradtour durch Afrika wird der Plettenberger Dennis Iffland die teils entlegenen Care Points von Christ’s Hope an Ort und Stelle besuchen. So werden gut zwei Drittel der 2 700 Kilometer langen Strecke offroad zurückgelegt, um die Arbeit mit den Kindern und für deren Bedürfnisse kennenzulernen.

„Ich freue mich unheimlich auf diese Tour“, sagt der Prozessoptimierer, der per Smartphone mit der Familie in Plettenberg Kontakt halten will. „Das Netz dort soll ja besser sein als in Plettenberg“, scherzte der zweifache Familienvater, der im Vorfeld Spendengelder sammelt für die Hilfsprojekte.

Der Startschuss erfolgt in Johannesburg. Hier soll ein weiterer Care Point entstehen, in dem bis zu 120 Kinder ihren Platz finden. Das wird nach Angaben von Christ’s Hope voraussichtlich 50 000 Euro kosten.

Mit einer Starthilfe für 20 Kinder in Höhe von 10 000 Euro wird dort der Startschuss gesetzt. Die Betreuung ist damit auf ein halbes Jahr vorfinanziert, wodurch Zeit bleibt, um Paten in Deutschland zu finden. „Dafür werben wir Teilnehmer vor, während und nach der Reise“, sagt Iffland, dessen Erlebnisse mit den Kindern vor Ort in Reportagen einfließen, die auch die Zusammenarbeit mit Kirchen, Gemeinden, und Schulen aufzeigen.

Wer einen der Fahrer gezielt in seinen Bemühungen unterstützen möchtest, Spenden für die Kinder in Namibia zu „erfahren“, kann aktiv helfen und Kilometer kaufen um so zu helfen. Ein Kilometer kostet 10 Cent. Die Gesamtstrecke beträgt ca. 2500 km. Spendenkonto: Christ’s Hope e.V. Volksbank Dill eG IBAN: DE37 5169 0000 0050 1151 00 BIC: GENODE51DIL Verwendungszweck: Ride for Hope Africa www.ride-for-hope-africa.de.

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