Erste Kunden um 8 Uhr da

Rewe zeitweise rappelvoll

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Der Rewe-Markt war am Sonntagg der einzige Ort, an dem Eilige noch „Last Minute Geschenke“ machen konnten.  

Plettenberg - Über einen großen Ansturm konnte sich am Sonntag der Rewe-Markt an der Ziegelstraße freuen: Bereits um 8 Uhr hätten die ersten Kunden „auf der Matte“ gestanden, auch wenn der Markt erst um 10 Uhr öffnen durfte. Doch dann ging das „Rennen“ los und die letzten Zutaten für das Weihnachtsessen und das eine oder andere „Last Minute-Geschenk“ wanderten in die Einkaufswagen.

Wie voll es zeitweise im „Globus“ war, konnte man bereits an dem immer gut gefüllten Parkplatz ablesen. Doch immer wieder wurde die Öffnung im Vorfeld kritisiert. Die Verkäufer konnten das nicht verstehen. „Wir haben uns alle freiwillig gemeldet und sehen das ganz entspannt“, erklärte eine gut gelaunte Kassiererin. „Wir haben immer an Heiligabend gearbeitet – egal ob es ein Sonntag ist oder nicht. Und wir haben es ja auch gleich schon geschafft“, sagte sie im Gespräch gegen Mittag. „Einige Kunden sind ein wenig enttäuscht, dass nicht alles verkauft werden darf“, erklärte sie. 

Der Rewe-Markt musste einige Bereiche mit Absperrbändern und Schildern abgrenzen – „laut Gesetzgeber dürfen wir Ihnen heute zwischen 10 und 14 Uhr ausschließlich Lebens- und Genussmittel verkaufen“, stand auf den Blättern. Kosmetik- und Drogerieartikel oder Waren wie Töpfe fielen damit raus. Viele „Restzutaten“ fürs Festessen Die Kunden nutzen den „verkaufsoffenen Sonntag“ an Heiligabend. „Praktisch, ich brauchte noch ein paar Zutaten für das Weihnachtsfest“, sagte eine Kundin, die zugab, etwas spät dran zu sein. Ein anderer Kunde zeigte Brot und frisches Fleisch in seinem Einkaufswagen, „das ist fürs Festessen.“ 

Einige Bereiche im Laden mussten abgesperrt werden.

Wieder andere erhaschten schnell noch eine Flasche Wein als „Last Minute-Geschenk“. Der Rewe-Markt hatte an Heiligabend für vier Stunden geöffnet. In Leserbriefen und im Netz hatten Bürger im Vorfeld dazu aufgerufen, den Rewe-Markt zu meiden und stattdessen demnächst bei der Konkurrenz einzukaufen. 

Bereits viele Wochen im Vorfeld ließen Facebook-Nutzer ihren Unmut über die Entscheidung des Rewe aus. „Ich finde das nicht toll“ oder „Sonntag bleibt Sonntag“, heißt es in dem sozialen Netzwerk. Während im Netz noch der Eindruck entstand, niemand würde die Gelegenheit nutzen, an Heiligabend einzukaufen, hatten sich die Mitarbeiter bereits auf den Ansturm eingestellt.

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