Regen tut den Plettenberger Gewässern gut

Wasserkraftwerke laufen wieder

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Das Wasserkraftwerk am Siesel.

Plettenberg – Der Regen der letzten Tage hat den heimischen Gewässern sichtlich gut getan. Vor einigen Wochen war die Oestertalsperre zum Beispiel nur noch gut zu einem Drittel gefüllt. Anfang der Woche war sie vom Vollstau noch knapp 2,5 Meter entfernt. Damit sind auch die breiten Strände der Plettenberger Talsperre verschwunden.

Und auch die Lenne hat sich wieder zu einem breiten, tiefen Fluss entwickelt, wie in Eiringhausen gut zu sehen ist. Das sind gute Nachrichten für den heimischen Stromversorger Enervie. Die drei Wasserkraftwerke im Umkreis – eins am Siesel, zwei in Werdohl – „laufen wieder im Normalbetrieb“, wie Enervie-Pressesprecher Andreas Köster auf Nachfrage erklärt. Die Werke waren zuletzt aufgrund der Trockenheit für rund zwei Wochen ausgefallen.

Die Leistung der Werke wird an den Verbrauch angepasst. Grundsätzlich versuche Enervie, die Wasserkraftwerke wenn möglich auf 100 Prozent Leistung laufen zu lassen, weil es sich um eine „regenerative Energie“ handelt, so Köster.

Talsperren zu gut 60 Prozent gefüllt

Die Situation nicht nur in Plettenberg, sondern auch in den umliegenden Städten, entwickele sich in die richtige Richtung, meint auch der Ruhrverband. Aber: „Wir liegen noch weit unter dem jahreszeit-üblichen Stand“, erklärt Britta Balt, stellvertretende Pressesprecherin des Ruhrverbands Essen, die von „vorsichtigem Optimismus“ spricht. Man merke noch immer die Auswirkungen des langen, heißen Jahres 2018. Der Gesamt-Füllstand aller Talsperren lag nach Angaben des Ruhrverbandes jetzt bei etwas mehr als 58 Prozent – Tendenz steigend.

Und noch ist nicht Schluss mit dem Regen. Geht es nach wetter.com soll es in den nächsten Tagen regnen. Für den morgigen Freitag ist auch Schnee vorhergesagt. Die Temperaturen liegen bis Sonntag bei -2 bis 6 Grad.

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