Helfer trotzen der Kälte

Rebliner Schlachtfest auch bei Schmuddelwetter gut besucht

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Ein Schützenzipfel zum Aufwärmen – die hochprozentige Neuheit im Programm der Rebliner wurde von den Helfern danken angenommen.

Herscheid – Es war ein Kommen und Gehen im Schützenheim in Reblin, wo der vierte Schützenzug zu seinem traditionellen Schlachtfest einlud.

Seit über 40 Jahren bauen die Schützen Ende Januar für ein Wochenende den Schießstand ab, um den vielen Gästen den nötigen Platz zu bieten. Und diesen brauchten sie reichlich. 

Ob Herscheider Bürger oder befreundete Vereine (wie aus dem Grünetal in Plettenberg oder der Schützenthron der Lüdenscheider Schützengesellschaft) gaben sich im gemütlich hergerichteten Schützenheim ein Stelldichein und ließen sich Bratwurst und Steak, Wurstbrote und Kröse oder ein süßes Stück vom großen Kuchen- und Tortenbuffet zu gönnen. 

Selbst geschlachtet, wie bis vor gut 30 Jahren, wird in Reblin nicht mehr, die Gesetzgebung lässt das Schlachten vor Ort nicht zu. Doch davon lassen sich die Schützen nicht abhalten, denn frische Blut-, Dauer- und Leberwurst, Mettenden und frische Kröse gibt es frisch vom Metzger. 

Etwas fröstelig war es für die Helfer im Verkaufsstand vor dem Schützenheim. Zwar waren sie mit mehreren Pullovern und Jacken dick eingepackt und auch ein kleiner Heizlüfter sorgte zumindest für nicht ganz so schnell kalte Füße, doch hin und wieder waren die Schützen froh, wenn sie sich für ein paar Minuten im Heim aufwärmen konnten. 

Etwas weniger fröstelig, aber nicht minder gut eingepackt waren die Männer am Grill und am Bräter, wo man sich am Feuer etwas warmhalten konnte. Da hatten es die Helfer im Heim schon angenehmer. Hier liefen meist die jüngeren Schützen vom Jugendthron hin und her, um die Gäste entsprechend zu bewirten. Und an der Kuchentheke und der Getränketheke war sowieso immer Betrieb und gut zu tun. 

„Wir können zufrieden sein. Bei diesem Wetter kamen sicherlich nicht die zufälligen Besucher, die sonst bei uns vorbeischauen, wenn sie von der Wanderrunde von der Nordhelle herunterkommen. Aber der harte Kern der treuen Besucher kam auch bei diesem Schmuddelwetter zu uns“, sagte Jürgen Schade. 

Und so hielten sich die Restbestände dann auch im Rahmen. „Die Reste bekommen wir in den nächsten Tagen über Arbeitskollegen und Freunde, die es nicht zu uns geschafft haben, auch noch weg“, meinte Schießwart Bernhard Deitmerg, der just eine erste Bestellung über sein Mobiltelefon erhielt und dies wie folgt kommentierte: „Siehst du? Geht schon los“.

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