Nach der Eröffnung des Beach-Club am Wochenende

So reagieren die Besucher auf die Strandbar in Plettenberg

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Plettenberg -  Klein aber fein – so präsentierte sich die Oestertaler Beachbar zur Eröffnung am Wochenende und rief viele begeisterte Gesichter hervor. Wir haben uns am Samstagabend bei den Besuchern umgehört. 

„Uns gefällt es gut, sehr gut sogar“, sagten beispielsweise Dirk Schulze und seine Frau Petra Eilrich Schulze. Durch die nette Herrichtung komme richtig Urlaubsstimmung auf, schwärmten die beiden.

Dabei war die Stranddekoration noch gar nicht ganz abgeschlossen. „Mir fehlen die Palmen. Das nervt mich am meisten“, äußerte Barbetreiber Andrea Saladdino am Samstagabend seinen Unmut über die Lieferverzögerung. Auch bei der Getränkelieferung hatte es kleinere Probleme gegeben, doch nichts, was einem den Barbesuch hätte vermiesen können.

„Es ist schön, dass hier was gestartet wird“, hieß es beispielsweise aus einer Runde. Ein Besuch in der Beachbar sei nicht nur die „perfekte Abwechslung zur Couch“, sondern nach der ganzen Coronazeit generell sehr willkommen. „Mal was anderes“ hörte man hier und dort.

„Wenn die Plettenberger das annehmen, kann es was werden“, waren sich Boris und Rosi Langenberg einig. Natürlich müsse man auch hingehen, wenn einem schon etwas geboten werde.

Auch Bürgermeister Ulrich Schulte fand lobende Worte für Saladdinos unermüdlichen Einsatz, den Plettenbergern etwas zu bieten: „Ich finde es gut, dass in einer schwierigen Zeit, wo wenig machbar ist, wieder was gemacht wird.“ Saladdino bleibe nicht stehen, sondern versuche immer, eine Lösung zu finden.

So verwundert es nicht, dass Saladdino bereits nach dem ersten Wochenende ein kurzes Resümee zog, was noch verbessert werden könne: Personalaufstockung steht da beispielsweise auf der Liste. Und: „Sollte es weiterhin so gut angenommen werden, wird definitiv angebaut.“ Zurzeit finden circa 40 bis 50 Gäste Platz – bei privaten Veranstaltungen sogar bis zu 90 Personen. Saladdino plant eine Erweiterung für weitere 20 bis 30 Besucher.

Alles in allem ist er mit der Resonanz des ersten Wochenendes sehr zufrieden. „Mega!“ sei es gewesen, so Saladdino, besonders die Eröffnung am Freitag. Die Gäste seien absolut begeistert von DJ Loca gewesen und das Konzept der Zusammenarbeit mit ihm sei aufgegangen.

Auf Zusammenarbeit will Saladdino auch in der nächsten Zeit setzen: sei es mit verschiedenen Plettenberger Gastronomen oder einheimischen Künstlern. Jede Woche soll es ein anderes Angebot geben: mal ein spezieller Familientag mit Kinderschminken und Hüpfburg, mal der Liveauftritt einer Band. „Von Plettenbergern, für Plettenbergern, mit Plettenbergern“, so lautet das inoffizielle Motto Saladdinos. Dabei ist es ihm wichtig zu erwähnen, dass dies „ohne die finanzielle Unterstützung der Sponsoren nicht machbar gewesen wäre“.

Während sich die einen in den gemütlichen Loungemöbeln lümmeln und leckere Cocktails schlürfen, buddeln die anderen im Sand. Für die kleinen Gäste wie Minel König ein großer Spaß. Die Beachbar sei „sehr schön“, sagte Cynthia Basiak, Minels große Schwester. Sie freute sich, dass die Kleinen hier Sandburgen bauen dürften, dass das nicht so eng gesehen werde. „Wir werden definitiv wiederkommen“, versprach Basiak.

Das Klientel der Beachbar ist laut Saladdino „gut durchgemischt“: Gruppen, Pärchen, zufällige Spaziergänger, von 18 bis 60 Jahren mit Ausreißern nach unten wie nach oben. Dem Wunsch nach Reservierung wurde weitestgehend nachgekommen, doch auch Spontanbesucher fanden am Wochenende stets ein Plätzchen.

Bereits für den zweiten Öffnungstag hatte eine Gruppe das Angebot der privaten Vermietung in Anspruch genommen. Franziska Ziegert und ihr Mann Patrick hatten die Feier in einem abgetrennten Bereich der Beachbar organisiert. „Wir sind total begeistert und werden auf jeden Fall noch mal herkommen“, sagten die beiden.

Ein bisschen durch Zufall seien sie auf die Lokation gestoßen, erzählte Franziska Ziegert. Saladdino sei bereits mit dem Catering der Feier beauftragt gewesen, als er von der Beachbar erzählt habe. „Da musste er uns nicht zweimal fragen“, so Ziegert. Alle seien „glücklich und zufrieden“, die Kinder haben viel Spaß und die Atmosphäre sei sehr schön. Wenn man nicht in den Urlaub fahren könne, sei dies hier eine schöne Alternative.

Während sich die Gäste ausnahmslos positiv zur Strandbar im Oestertal äußerten, gab es von Seiten der Nachbarschaft erste negative Reaktion: Am Samstagabend, kurz vor acht Uhr, beschwerte sich jemand, dass die Musik zu laut sei. Bei den meisten Besuchern rief dieser Einwand nur verständnisloses Kopfschütteln hervor.

Bis Mitte Oktober soll die Beachbar täglich ab 15 Uhr geöffnet sein. Weitere Informationen gibt es per Email an eventserviceki@ gmx.de oder unter Telefon (01 51) 43 11 11 04.

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