Großer Feuerwehreinsatz

Stromausfall im MK: Plötzlich stehen Kunden im Rewe im Dunkeln

Mit CO2-Löschern wurden die Glutnester abgelöscht.
+
Mit CO2-Löschern wurden die Glutnester abgelöscht.

Wegen eines Brands in einem Stromhäuschen rückte am Vormittag ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei zum Eschen aus. Durch das Feuer fiel der Strom aus.

Update von 15.20 Uhr: Heftige Auswirkungen hatte der Brand des Stromhäuschens Auf dem Loh 71. Um 11.43 Uhr kam es in der gesamten Straße und Im Erlenkamp zum Stromausfall. Insgesamt waren nach den Angaben von Enervie-Pressesprecher Andreas Köster neun Ortsnetzstationen ausgefallen. Betroffen waren zwei Stationen am Brockhauser Weg sowie die Stationen Auf dem Loh, Im Erlenkamp, Brandenbergstraße, Auf dem Heidlande, Unterm Saley, Breddestraße sowie die Station, die die Firma Fleckner versorgt. Sieben der neun ausgefallenen Ortsnetzstationen konnten von den Technikern der Mark-E knapp 20 Minuten nach dem Stromausfall wieder aufgeschaltet werden.

Lediglich im Bereich Auf dem Loh und Im Erlenkamp mussten die Bewohner länger ohne Strom aushalten. Erst nach gut zweieinhalb Stunden - um 14.25 Uhr - konnten die Techniker durch die Umschaltung auf das 400 Volt-Netz auch hier die Stromversorgung wieder sicherstellen. „Die Stromversorgung ist damit auch über die Weihnachtstage gewährleistet“, sagte Köster, der zur Brandursache noch nichts Genaues sagen konnte. Er wollte aber nicht ausschließen, dass ein in das Trafohäuschen eingedrungenes Tier den Brand und den Stromausfall auslöste.

Update von 15.05 Uhr: Mittlerweile gibt es in den betroffenen Häusern in Plettenberg wieder Strom. Zuletzt wurde die Straße „Auf dem Loh“ wieder ans Netz genommen.

Update von 14.42 Uhr: Als Folge des Brandes eines Stromhäuschens an der Straße „Auf dem Loh“ fiel im Rewe im Kaufpark in Eiringhausen um 11.44 Uhr plötzlich der Strom aus. „Es war plötzlich stockdunkel im Geschäft. Das war schon ein bisschen unheimlich“, berichtet Augenzeugin Emily Schumacher, die dort gerade ihren Einkauf erledigen wollte. 

„Zu dem Zeitpunkt waren bestimmt 50 Leute im Supermarkt. Wir wurden alle aufgefordert, unsere Einkaufswagen an Ort und Stelle stehenzulassen und den Markt zu verlassen“, berichtet die Plettenbergerin. Mit Taschenlampen habe die Verkaufsleitung danach stichprobenartig einige Einkaufskörbe untersucht, da auch die Alarmanlage nicht funktionierte. Da längst nicht alle Kunden abwarteten, bis das Licht nach gut 20 Minuten wieder eingeschaltet werden konnte, mussten zahllose herrenlose Einkaufswagen wieder eingeräumt werden.

Stromausfall im MK: Im Rewe herrscht absolute Dunkelheit

Plettenberg - Gegen 12.30 Uhr konnten die Feuerwehrleute damit beginnen, ihre Ausrüstung wieder einzupacken. Der Brand in dem Stromhäuschen war gelöscht. Knapp eine Stunde zuvor, gegen 11.30 Uhr, war die Plettenberger Feuerwehr zum Eschen ausgerückt, weil dort Rauch aus einem Stromhäuschen der Mark-E austrat. „F1-trafobrand am Gebäude“ lautete das Einsatzstichwort.

Etwa 25 Einsatzkräfte - die Feuer- und Rettungswache sowie der Löschzugs 3, bestehend aus den Löschgruppen Ohle, Eiringhausen und Selscheid - waren mit Führungsdienst, Löschfahrzeugen, Drehleiter und Rettungswagen vor Ort. Ebenso wurden direkt die Polizei und der Energieversorger verständigt und zur Einsatzstelle bestellt.

Beim Eintreffen der Kräfte trat auf der Rückseite eines Mehrfamilienhauses in der Straße Auf dem Loh aus einem Stromhäuschen dichter Rauch aus. Außerdem wurden explosionsartige Geräusche wahrgenommen. Die Bewohner hatten das Haus bereits verlassen und umliegende Anwohner wurden auf-gefordert die Fenster geschlossen zu halten. Die Einsatzkräfte rüsteten sich mit Atemgeräten aus, um der Ursache für die Rauchentwicklung auf den Grund zu gehen.

Die Feuerwehr hat am Dienstagmittag einen Brand in einem Stromhäuschen Auf dem Loh gelöscht.

Nachdem die Tür geöffnet worden war, sahen die Feuerwehrleute Flammen im Inneren des Stromhäuschens. Vor Ort roch es nach verbrannten Kabeln.

Brennendes Material tropft von der Decke. Mit dem Löschvorgang konnte jedoch zunächst nicht begonnen worden, da die Einsatzkräfte noch darauf warteten, dass der Strom abgestellt wird. Die Polizei im MK warnt, dass der Strom bis 14 Uhr ausfallen wird.

Offensichtlich brennt es im Inneren des Stromhäuschens am Eschen. Der Geruch von verbrannten Kabeln liegt in der Luft.

Wegen der Hochspannung in dem Stromhäuschen, in dem sich zudem noch ein funktionstüchtiger Trafo befand, habe man den Schaden so gering wie möglich halten wollen, erklärt Einsatzleiter Klaus Neugum. „Mit Wasser hätten wir einen noch größeren Schaden angerichtet.“

Daher kamen die bereits vorbereiteten C-Rohre auch nicht zum Einsatz, sondern die Feuerwehrleute gingen schließlich - nachdem die Mark-E gegen 12.15 Uhr das Stromhäuschen freigeschaltet hatte - mit zwei CO2-Feuerlöschern gegen das Feuer vor und löschten die einzelnen Glutnester ab. Danach wurde ab etwa 12.30 Uhr das Stromhäuschen mit einem Hochleistungslüfter entlüftet und anschließend mit Gasmessgeräten kontrolliert.

Verletzt wurde bei dem Brandeinsatz niemand. Die Einsatzstelle wurde gegen 12. Uhr an den Energieversorger übergeben. Zur Brandursache und Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Auskunft geben.

Wir berichten weiter

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare