„Wunderschöne Kulisse“

Rathaus-Innenhof erweist sich als guter Standort für Freiluftkino

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Das Rathaus als Windschutz: Die Kulisse des Innenhofes war wie gemacht für einen kurzweiligen Kinoabend.

Plettenberg – Die 350 aufgestellten Stühle reichten nicht aus: Mit Einbruch der Dämmerung pilgerten am Samstagabend immer mehr Leute zum Rathaus-Innenhof. Kurzerhand wurden weitere Sitzmöglichkeiten herbeigeholt, ehe das Freiluftkino bei nahezu optimalen Bedingungen beginnen konnte.

Der stürmische Tagesverlauf sollte die Veranstaltung nicht beeinflussen. „Der Innenhof liegt windgeschützt, das ist eine wunderschöne Kulisse, die wir immer wieder gerne besuchen“, erzählte Eckhard Mönke, Gründer des Unternehmens Moving Movies. Gemeinsam mit einem Kollegen hatte er zuvor die Leinwand (mit einer Bildfläche von 8 x 4 Metern) aufgebaut, die Projektion vorbereitet und die Lautsprecher ausgerichtet. 

Viele Stammbesucher hatten vorgesorgt, waren in Jacken, mit warmen Getränken oder sogar mit bequemen Stühlen angerückt. Wem doch ein wenig frisch um die Beine wurde, dem reichten die Mitarbeiter der veranstaltenden KulTour GmbH rasch flauschige Decken. 

Das Team des Weidenhof-Kinos um Melanie Jeismann erfreute die Besucher mit Popcorn und Nachos.

Zur stimmigen Kinoatmosphäre trug das Weidenhof-Team bei. Die Popcorn-Maschine lief ununterbrochen, „zehn Kilo Mais haben wir bestimmt schon verarbeitet“, schätzte Mitarbeiterin Melanie Jeismann kurz vor Filmbeginn. Sie hielt außerdem Nachos mit Dips und Getränke für die Besucher bereit. 

Jeismann lobte den Geschmack der Plettenberger: Bei einer Umfrage unter den Bürgern hatte sich „Der Vorname“ durchgesetzt. Dieser Film sei vor einigen Monaten als Filmperle zweimal im Weidenhof gezeigt worden. „Beide Vorstellungen waren ausverkauft“, erzählte Melanie Jeismann. 

Rathaus-Innenhof verwandelt sich zum luftigen Kinosaal

Dennoch hat die Komödie, in der unter anderem bekannte Schauspieler wie Christoph Maria Herbst und Iris Berben zu sehen sind, anscheinend nicht an Reiz verloren: Nach Einbruch der Dämmerung und einigen Werbefilmen heimischer Unternehmen verfolgten die Gäste im Rathaus-Innenhof gespannt den Film, der in erster Linie auf Wortwitz und Dialoge basiert. 

Ein ums andere Mal war lautes Lachen zu hören, als die Akteure auf der Leinwand darüber stritten, ob Adolf ein zeitgemäßer Jungenname ist und weitere Geheimnisse langjähriger Freundschaften enthüllt wurden.

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