21-jähriger Raser

Mit Tempo 140 durch den Plettenberger Tunnel - die Polizei im Nacken

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Das ist teuer: mit Tempo 140 durch den Hestenbergtunnel in Plettenberg.

Plettenberg - Ein junger Mann gab im Plettenberger Innenstadt-Tunnel mächtig Gas. Zu dumm, dass er nicht merkte, dass der Motorradfahrer hinter ihm ein Polizist war. 

Was für eine Schicht: Erst erwischte ein Motorrad-Polizist am Samstagabend an der Nordhelle einen Biker, der auf der L707 seine Honda austestete, und dann geschah später auch noch dies: Als der Beamte in Plettenberg sah, wie ein Autofahrer links an einer Verkehrsinsel vorbei zog, setzte er sich auf seinem Video-Motorrad dahinter.

Der Autofahrer brauste laut Mitteilung der Polizei mit bis zu 140 km/h durch den Hestenbergtunnel in Richtung Eiringhausen - erlaubt sind 50 - und reagierte auch nicht auf die Anhaltezeichen des Polizisten hinter ihm. In einer Seitenstraße verlor der Beamte den Wagen kurz aus den Augen. Nachdem er gedreht hatte, sah er das Auto auf einem Parkplatz an der Bahnhofstraße wieder. Es war leer.

Der Polizist wartete. Nach einer Viertelstunde kehrte der Fahrer zurück. Es war ein 21-jähriger Plettenberger, dessen Führerschein noch auf Probe war.

Bei Tempoüberschreitungen von mehr als 70 km/h innerorts sagt der Bußgeldkatalog: 680 Euro Strafe, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. Dem Plettenberger droht zudem eine deutliche  Verlängerung der Probezeit und/oder ein Aufbauseminar. Die Ermittlungen dauern an.

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