Feuerwehr beendet Einsatz erst nach neun Stunden gegen 18 Uhr

Räumfahrzeug sorgt für riesige Ölspur - 20 Straßen im Stadtgebiet betroffen

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Die Auswirkungen des Räumfahrzeug-Defektes waren auch auf der Sundheller Straße sichtbar.

[Update 19.09 Uhr] Plettenberg – Insgesamt dürfte es fast die halbe Stadt gewesen sein, die ein Räumfahrzeug am Dienstagmorgen mit ausgelaufenen Betriebsstoffen verschmutzt hatte. Der Einsatz für die Feuerwehr dauerte sage und schreibe rund neun Stunden!

Seit etwa 9 Uhr waren die Einsatzkräfte der Feuerwache durchgehend damit beschäftigt, die betroffenen 20 Straßen mit Bindemittel abzustreuen. Unterstützt wurden die Berufsfeuerwehrleute durch die freiwilligen Helfer der Löschgruppe Ohle.

Grund für den stundenlangen und mühevollen Einsatz war der Defekt an einer Hydraulikleitung eines Räumfahrzeugs. Da es in der Nacht zuvor und am frühen Morgen geschneit hatte, waren die Einsatzkräfte des Bauhofs durchgängig in sämtlichen Teilen der Stadt bis Spätnachmittags unterwegs, um zu räumen und Salz zu streuen.

Aufgrund der verschneiten Straßen hatte der Fahrer den Ölaustritt vermutlich nicht bemerkt und das Ausmaß der Verschmutzung wurde erst ersichtlich, als der Schnee morgens geschmolzen war.

Betroffen waren größtenteils Nebenstraßen in den Bereichen Sundhelle, Böddinghausen, Kersmecke, Bracht sowie einige Teile der Innenstadt.

"Eine Kehrmaschine des Baubetriebshofes wurde eingesetzt, um das Bindemittel wieder aufzunehmen. Erst kurz nach 18 Uhr, also rund neun Stunden nach der ersten Alarmierung konnte die Feuerwehr wieder in ihre Standorte einrücken", teilte die Feuerwehr Plettenberg mit.

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