Startschuss für Strecke nach Landemert

Radweg: Bau hat begonnen

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Ein Bagger ist zurzeit mit umfangreichen Erdarbeiten beschäftigt. Insgesamt 2,1 Kilometer soll der Radweg lang sein, der Plettenberg mit Landemert verbindet.

Plettenberg - Der Bau des Radweges nach Landemert hat in dieser Woche begonnen. Der rund 2,1 Kilometer lange Weg soll 2,50 Meter breit sein, beginnt im Ortsteil Hachmecke und endet in Landemert. In etwas mehr als zwei Monaten sollen Radfahrer diesen schon nutzen können.

Die Zweiradstrecke soll mit einem Abstand von fünf bis sechs Metern – von Plettenberg kommend – rechts an der K5 verlaufen. „So haben wir einen sicheren Abstand zu Straße“, erklärt Bauamtsleiter Bernd Merhofe im Gespräch mit der Heimatzeitung. Zurzeit ist ein Bagger mit umfangreichen Erdarbeiten beschäftigt. „Diese Flächen werden anschließend asphaltiert“, erklärt Merhofe. 

Der Radweg wird rund 2,50 Meter breit sein. Nur auf den letzten 200 bis 300 Metern in Richtung Landemert ist eine Breite von drei Metern vorgesehen, weil der Weg dort die Grüne kreuzt und ein höherer Forstweg genutzt werden kann. „Der Weg muss auf diesem Stück sowieso breiter sein, weil er von vielen Forstfahrzeugen genutzt wird“, sagte Merhofe. „Sonst brechen uns die Ränder ab, weil die Fahrzeuge breiter sind“. 

Der Bau des Radwegs kostet 640 000 Euro, wobei 370 000 Euro aus Fördermitteln des Landes finanziert werden. Läuft alles wie geplant, soll die Strecke in gut zwei bis zweieinhalb Monaten fertig sein. Die Notwendigkeit des Baus wurde im Vorfeld stark diskutiert. 

Der Weg soll den Radverkehr fördern. Speziell Radler sind so bald mit Attendorn verbunden und können zum Beispiel die Bigge erreichen. „Ziel ist es, dass man mit dem Fahrrad über Landemert, Hülschotten und Ennest nach Attendorn fahren kann“, erklärt Merhofe. 

Das sei einfacher, als über die Oester und Lichtringhausen zu fahren, „wegen des gro- ßen Höhenunterschiedes“. Von der Stadt aus wird der Weg übrigens erst über den Landemerter Weg bis zum Ortsteil Heveschotten geführt. Für das Teilstück bis zur Hachmecke ist der Märkische Kreis zuständig, der mit den Planungen begonnen hat. „Das Zwischenstück wird vom MK zeitnah ausgebaut“, erklärt Merhofe. 

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